(openPR) ADHS, das Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom, ist heute in vielen Familien eine häufig diskutierte Krankheit. Zahlreiche Studien hinsichtlich der Psychopathologie und der psychosozialen Risiken, die diese Krankheit birgt, führten nach einem langen Weg zu ersten gesicherten Diagnosekriterien für ADHS, die auf Beobachtungen, Gesprächen und psychologischen Tests beruhen.
Es gilt als gesichert, dass es sich bei ADHS um eine genetisch bedingte Funktionsstörung im Gehirn handelt. Betroffen sind vor allem die Bereiche, die übergeordnete Aufgaben der Steuerung und Koordination bei der Verarbeitung von Informationen übernehmen.
ADHS - Woher hat mein Kind das?
In 70 bis 80% der Fälle wird die Veranlagung zum Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom vererbt. Eltern mit ADHS haben zu ca. 50% Kinder mit ADHS. Die ADHS kann durch Umweltfaktoren modifiziert aber nicht verursacht werden. Die Zahl der betroffenen Kinder ist nicht zuletzt auch aufgrund der verbesserten Diagnostik in den vergangenen Jahren kontinuierlich angestiegen und liegt zur Zeit bei 500.000 bis 600.000 Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen sechs und 18 Jahren. Diese Zahl entspricht einem Prozentsatz von bis zu 6% aller Kinder in Deutschland.
Auffällig ist, daß es sich bei den ADHS-Kindern in zwei Drittel der Fälle um Jungen handelt.
ADHS ist eine Krankheit, unter der rund 60% der betroffenen Kinder auch im Erwachsenenalter leiden.
ADHS und Pubertät - eine explosive Mischung
Kinder und Jugendliche mit aggressiver Symptomatik und einer eventuellen Störung der Impulskontrolle sowie mit fremdgefährdendem Verhalten können mit innovativen Medikamenten so behandelt werden, dass eine normales psychosoziales Verhalten erzielt wird. Stimulantien helfen in 90% aller Fälle. Handelt es sich nach eingehender Diagnostik um ADHS, stellt sich die positive Wirkung bei den Patienten innerhalb von wenigen Stunden ein.
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