(openPR) Einen Masterabschluss erhalten nur die Studierenden, die 300 ECTS Credits nachweisen können, so die Feststellung der Kultusministerkonferenz (KMK) in Bonn.
Diejenigen die nach dem Bachelor in einen Beruf und dann in einen weiterbildenden Master wechseln wollen, haben damit zukünftig ein gravierendes Problem.
Weiterbildende Master, die die Berufstätigen besuchen, haben in der Regel nur 60 - 90 ECTS Credits, da sie sonst von den Akkreditierungsagenturen als nicht studierbar angesehen werden. 90% alle Universitäten und rund 60% aller Fachhochschulen bieten dagegen zur Zeit nur dreijährige Bachelor-Studiengänge an, die mit 180 ECTS Credits abschließen.
Die KMK Vorgabe führt dazu, dass immer mehr Hochschulen in ihre Master-Prüfungsordnungen hineinschreiben, dass sie nur Studierende mit 210 oder 240 Credits aus dem Bachelor aufnehmen.
„Derzeit kann man den Bachelor Studierenden nur raten, in einen konsekutiven Master und nicht in den Beruf zu wechseln. Bildungspolitisch werden durch die 300 ECTS Credits die Ziel von Bologna, sowie kürzer Studienzeiten, Mobilität, Lebeneslanges Lernen eher behindert als gefördert," so Detlev Kran von educationconsult









