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Tibeter aus Ngaba an den Folgen der Folter gestorben

31.05.200816:34 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Der 58jährige Paltsel Kyab aus dem Bezirk Ngaba, TAP Ngaba, Qinghai (früher Amdo), starb am 24. Mai in chinesischem Polizeigewahrsam, wo er in unvorstellbarer Weise gefoltert wurde. Ende April wurde er festgenommen, weil er gegen die chinesische Regierung protestierte.

Ein weiterer Tibeter namens Takho erlitt schwere Verletzungen und mußte mit Knochenbrüchen an beiden Beinen ins Krankenhaus gebracht werden. Sein Bruder Choephel ist gänzlich verschwunden. Takho und Choephel sind zwei der vier Söhne von Nechung aus dem Dorf Charupa im Bezirk Ngaba, die Anfang Mai nach der Entlassung aus der Polizeihaft verstorben ist.

Am 23. Mai wurden zwei Nonnen, Jampa Lhamo und Rigzin Wangdon, aus dem Kloster Dhargey Hardu in der Präfektur Kardze festgenommen und dabei schwer geschlagen. Sie hatten die Rückkehr des Dalai Lama nach Tibet gefordert und die Freilassung aller politischen Gefangenen. Und am Abend des 22. Mai wurden vier Nonnen der Klosterschule Gesey im Bezirk Kardze – Tenga, Rinchen, Jamga Dolma und Pema – festgenommen, nachdem sie mittels Verteilung von Flugblättern gegen die chinesische Regierung protestiert hatten.

Am 23. Mai wurden zwei Mönche, Lobsang Dorjee und Kunga, aus dem Kloster Ngaba, Amdo, festgenommen, weil sie sich bei der patriotischen Umerziehung nicht dem Willen der Behörden gefügt hatten. Das Kloster Taktsang Lhamo Kirti wird nun schon seit zwei Monaten einer intensiven Indoktrinierung unterzogen mit der Folge, daß die täglichen geistlichen Aktivitäten zum Stillstand gekommen sind.

Angesichts der kritischen Situation in Tibet appellieren wir an die Vereinten Nationen und die internationale Gemeinschaft, sich dringend unserer folgenden Forderungen anzunehmen:
1) unverzüglich unabhängige Untersuchungskommissionen nach Tibet zu entsenden;
2) unverzüglich der freien Presse Zugang zu ganz Tibet zu gewähren;
3) unverzüglich dem brutalen Morden in ganz Tibet ein Ende zu setzen;
4) unverzüglich für die sofortige Freilassung aller festgenommenen und verhafteten Tibeter zu sorgen;
5) unverzüglich die medizinische Versorgung der verletzten Tibeter zu ermöglichen;
6) die uneingeschränkte Bewegungsfreiheit der Menschen und ihren Zugang zu lebensnotwendigen Gütern sicherzustellen.

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