(openPR) Journalistenmorde und Kremlpropaganda im Staatsfernsehen – Russlands Medien haben einen schweren Stand. Nicht zuletzt die Ermordung der regierungskritischen Journalistin Anna Politkowskaja hat die russische Pressefreiheit erneut in den Fokus der westlichen Öffentlichkeit gerückt. Doch wie ticken die Journalisten selbst? Wie verstehen sie ihre gesellschaftliche Aufgabe und ihre Beziehung zu den Mächtigen?
Ausgehend vom Konzept der journalistischen Kultur untersucht der Autor historische Einflüsse und äußere Rahmenbedingungen des russischen Journalismus. Überwachung und Instrumentalisierung durch die Politik führen zu Meinungsjournalismus statt reiner Information, Journalisten passen sich in ihrer Arbeit den Bedingungen an – journalistische Kultur und Pressefreiheit beeinflussen sich gegenseitig.
Anhand von Leitfadeninterviews erarbeitet Erik Albrecht das heutige Rollenselbstverständnis russischer Journalisten. Er zeigt, wie sich wichtige Aspekte der journalistischen Kultur Russlands über Jahrhunderte und Revolutionen hinweg erhalten haben und wie sie sich auf die Pressefreiheit und das Verhältnis zwischen Staat und Medien auswirken.
Erik Albrecht
Die Meinungsmacher.
Journalistische Kultur und Pressefreiheit in Russland
2008, 128 S., Broschur, 213×142 mm
ISBN 978-3-938258-78-1
EUR(D) 16,00 / EUR(A) 16,40 /sFr. 27,50
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