(openPR) Utl.: Neues Buch analysiert problematische SPÖ-Medienpolitik und die Verflechtungen zwischen ORF und Sozialdemokratie
Wien - Österreichs jüngere Geschichte und Gesellschaft wurden und werden entscheidend von der sozialdemokratischen Medienpolitik geprägt. Der ORF ist dabei seit Jahrzehnten ein wichtiger Faktor zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung. Für die SPÖ war und ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk stets ein Instrument zur Durchsetzung ihrer partei- und gesellschaftspolitischen Ziele.
Trotzdem, oder gerade deshalb, liegen bisher praktisch keine Werke vor, weder wissenschaftliche noch journalistische, die die Geschichte
des ORF und der SPÖ-Rundfunkpolitik kritisch aufarbeiten. Autor Werner Reichel schließt nun mit seinem neuen Buch "Die roten Meinungsmacher - SPÖ-Rundfunkpolitik von 1945 bis heute" diese Lücke. Der medienpolitische Sonderweg Österreichs wird erstmals umfassend dokumentiert und analysiert.
Der Autor: Mag Werner Reichel studierte Ethnologie, Publizistik & Kommunikationswissenschaften an der Universität Wien. Seit 1995 im Rundfunk tätig, beim Aufbau mehrerer privater österreichischer Radiostationen in führenden Positionen beteiligt. Lehrtätigkeit unter
anderem an der Fachhochschule für Journalismus und Medienmanagement in Wien. 2006 veröffentlichte er gemeinsam mit anderen Autoren
"Privatradio in Österreich - Eine schwere Geburt" (Reinhard Fischer Verlag, 2006/Nomos Verlag, 2009).
Werner Reichel
Die roten Meinungsmacher
SPÖ-Rundfunkpolitik von 1945 bis heute
Deutscher Wissenschaftsverlag (DWV),
Baden-Baden, 2012
281 Seiten; € 26,96,-











