(openPR) EUROFORUM-Konferenz "Outsourcing von Pensionsrückstellungen"
12. und 13. Juni 2008, Best Western Premier Hotel Regent International, Köln
Köln/Düsseldorf, Mai 2008. Pensionsverpflichtungen machen durchschnittlich 42 Prozent des Eigenkapitals der DAX-Konzerne aus. Immer mehr Unternehmen lagern ihr Pensionsvermögen aus, um die Belastungen für das Eigenkapital zu verhindern und ihre Pensionslasten kalkulierbarer zu machen. 2007 wurden insgesamt 15,4 Milliarden Euro an externe Verwalter wie Pensionsfonds oder Contractual Trust Arrangement (CTA) ausfinanziert. (Quelle: Rauser Towers Perrin "Pensionsverpflichtungen DAX 2007") Durch das geplante Bilanzmodernisierungsgesetz (BilMoG) erwarten die Anbieter von Auslagerungsvermögen einen weiteren Nachfrageschub, da durch die neuen Bilanzregeln auch mittelständische Unternehmen leichter ihre Versorgungspflichtungen auslagern können.
Auf der EUROFORUM-Konferenz "Outsourcing von Pensionsrückstellungen" (12. und 13. Juni 2008, Köln) stellen Finanz- und Rechtsexperten die aktuellen Entwicklungen im Umgang mit Pensionsverpflichtungen vor und diskutieren über die möglichen Auswirkungen des BilMoG auf die weitere Auslagerung von Versorgungsleistungen. Einen Überblick über die Methoden und Annahme von Pensionsverpflichtungen nach dem geltenden Handelsgesetzbuch und den internationalen Rechungslegungsregeln IAS und US-GAAP gibt Prof. Dr. Raimund Rhiel (Mercer Deutschland GmbH). Gemeinsam mit Florian Swyter (Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände) diskutiert er über den aktuellen Trend zum Outsourcing von Pensionsverpflichtungen und den Status quo bei der Entwicklung neuer Bilanzregeln. Die unterschiedlichen Möglichkeiten Pensionen über Renter GmbHs, Pensionsfonds oder Treuhandlösungen auszulagern, stellt Dr. Reiner Schwinger (Rauser Towers Perrin) vor.
Rund 5,4 Milliarden Euro hat der Energieversorger E.ON 2005 über ein CTA finanziert, um die Transparenz der Bilanz und die Sicherheit der betrieblichen Altersversorgung der Mitarbeiter zu erhöhen. Hermann Ikemann (E.ON AG) berichtet von den Erfahrungen seines Unternehmens mit der Ausfinanzierung und zeigt organisatorische, rechtliche und personalwirtschaftliche Aspekte praxisnah auf. Burkhard Klare (Continental AG) beschreibt die Erfahrungen seines Unternehmens mit der Ausgliederung von 300 Millionen Euro Pensionsverpflichtungen an einen Treuhändler. Den größten Anteil an der Gesamtsumme aller ausgegliederten Pensionsverpflichtungen in 2007 hatte der RWE-Konzern mit rund acht Milliarden Euro. Warum der Konzern diese Summe zum Teil in einen Pensionsfonds und in ein CTA eingebracht hat, erläutert Michael Weinholzer (RWE Systems AG).
Das vollständige Programm finden Sie unter:
http://www.euroforum.de/dn-pensionsrueckstellung08





