(openPR) Düsseldorf, 12. Oktober 2006. Mehr als 230 Mrd. Euro beträgt das Verbindlichkeitenpotenzial deutscher Unternehmen aus Versorgungszusagen. Das ist mehr als zwei Drittel des Wertes, der auf alle existierenden bAV-Lösungen entfällt. Solche Pensionszusagen können nicht nur für große, sondern auch für klein- und mittelständische Unternehmen tickende Zeitbomben in der Bilanz darstellen: Versorgungsverpflichtungen gilt es frühzeitig ausreichend gegenzufinanzieren. Der ERGO Pensionsfonds übernimmt solche existierenden Versorgungszusagen und zeichnet sich durch seine Lösungen als einzigartig im Markt aus.
Versorgungszusagen können Unternehmen langfristig sehr belasten. In der Bilanz werden bis zum Eintritt des Leistungsfalls Pensionsrückstellungen gebildet, um Verbindlichkeiten offen auszuweisen. Wenn ein Unternehmen für die Pensionszusagen aber nicht rechtzeitig Mittel reserviert, muss es im konkreten Leistungsfall seine Liquiditätsreserven anzapfen oder sich verschulden. Und: Diese Verpflichtungen gegenüber Dritten werden daher wie Fremdkapital behandelt und belasten die Bilanz. Bonitätsratings der Kreditwirtschaft wie z. B. Basel II führen dadurch zu einer Beeinträchtigung in der Vergabe oder der Höhe von Kreditlinien. Im Falle eines geplanten Unternehmensverkaufs können Versorgungszusagen ebenfalls von Nachteil sein: Potentielle Käufer müssen die Verpflichtungen übernehmen und weiterführen.
Die erfolgreiche Gegenfinanzierung von Versorgungszusagen ist abhängig von der richtigen Wahl der Kapitalanlage. Attraktive Renditen, welche ausreichen, um eingegangene Verpflichtungen zu decken, sind meist nur mit einer langen Fristigkeit zu bekommen. Und das steht wiederum im Widerspruch zu dem Anspruch der jederzeitigen Erfüllbarkeit von zugesagten Leistungen. Eine Lösung für die geschilderte Problematik und ein eleganter Weg der Bilanzbereinigung stellt die Auslagerung bestehender Versorgungszusagen auf einen externen Träger dar. Die ERGO Pensionsfonds AG, ein Unternehmen der ERGO Versicherungsgruppe, bietet hierfür maßgeschneiderte Produkte, welche in ihren Produktmerkmalen einzigartig am Markt sind. Der ERGO Pensionsfonds übernimmt gegen die Zahlung eines Einmalbeitrags bestehende Versorgungszusagen und auch die damit verbundenen Risikofaktoren wie Langlebigkeit und Zinsentwicklung oder vorzeitige Risiken wie Invaliditäts- und Hinterbliebenenabsicherung.
Das Produktangebot des ERGO Pensionsfonds stellt sich dabei als individuelle Komplettlösung aus einer Hand dar: Die Absicherung zugesagter vorzeitiger Leistungen wie Tod und Invalidität wird durch ein Garantieprodukt sichergestellt. Für die Übertragung von Altersrenten bzw. Anwartschaften kann der Arbeitgeber zwischen zwei Spezialfonds-Modellen wählen. Bei beiden wird in jedem Fall ein arbeitgeberindividueller Rechnungszins ermittelt und so der erforderliche Beitragsaufwand für den Arbeitgeber minimiert. "Dies ist nicht nur neu, sondern im Pensionsfondsmarkt bisher einmalig", erklärt Frank Neuroth, Vorstandsmitglied der Victoria, Hamburg-Mannheimer sowie der ERGO Pensionsfonds AG. "Unsere Dienstleistung stellt einen wichtigen Beitrag für die Zukunftssicherung und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen aller Größen und Strukturen dar. Denn solche Fragen der betrieblichen Altervorsorge stellen komplexe Probleme dar, welche nach individuellen Lösungen verlangen." Durch die Auslagerung von Versorgungszusagen auf den ERGO Pensionsfonds leisten Unternehmen und Unternehmer einen wichtigen Beitrag zur langfristigen und verantwortungsbewussten Sicherung ihres Unternehmens. Diese Transformation bedeutet im Besonderen die Sicherstellung eines langfristig kalkulierbaren Cash-Flows. Mit der Auslagerung wird nicht nur das Unternehmen gestärkt, sondern auch mehr Sicherheit in die Versorgung der Arbeitnehmer investiert. Und: die Unternehmen sparen hierbei einen erheblichen Teil der Beiträge zum Pensions-Sicherungs-Verein, was sich in der Kostenrechnung sofort widerspiegelt.
Kompetenz und Know-how der Gesellschaften der ERGO Versicherungsgruppe fließen in dieses Transformationsgeschäft mit ein: Vertragspartner und Risikoträger ist die ERGO Pensionsfonds AG. Hier liegt dann auch die Verantwortung für das Management des Versorgungswerkes. Die beiden Lebensversicherer Hamburg-Mannheimer und Victoria übernehmen durch ihre Vertriebe vor Ort professionellen Beratungsservice. Das Beratungsunternehmen ERGO People & Pensions zeichnet verantwortlich für die Analyse- und Bewertungsaufgaben der existierenden Versorgung, die Prognoserechnungen und die Neuordnung von Versorgungsplänen. Die Vorsorge stellt die Administrationsplattform für den Betrieb des Pensionsfonds zur Verfügung. Und die Spezialisten der MEAG stellen die Spezialfonds für die Kapitalanlage zur Verfügung.
Das erhebliche Marktpotenzial für den ERGO Pensionsfonds ergibt sich aus unternehmerischen Neuaufstellungen und "verschärften" Kreditrichtlinien. "Beides ist zur Zeit verstärkt bei deutschen Unternehmen von Bedeutung, wenn es um die Steigerung der Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit auf nationalen und internationalen Märkten geht" bekräftigt Frank Neuroth. "Eine weitere Maßnahme hierbei ist die Bündelung und Vereinheitlichung von Versorgungssystemen. Der Pensionsfonds ist für die konzernweite und internationale betriebliche Altersversorgung der richtige Weg, da er ein europäischer Durchführungsweg ist und so langfristig auch für europäische Tochtergesellschaften eingesetzt werden kann."
Ein Bild zum Download finden Sie hier:
http://www.directnewsroom.de/servlets/LoadBinaryServlet/1629298/Pressegrafik_ERGO_Pensionsfonds.jpg
BU: Leichter in die Zukunft mit ausgelagerten Versorgungsleistungen








