(openPR) Internationale Koalition gegen Prohibition in Holland gegründet
Organisationen aus zahlreichen Ländern, die sich der zunehmenden staatlichen Einmischung in den privaten Lebensstil der Menschen widersetzen, haben am vergangenen Samstag auf dem holländischen Ijsselmeer einen Dachverband ins Leben gerufen: Die Internationale Koalition gegen Prohibition (ICAP – International Coalition against Prohibition).
“In der Vergangenheit haben jene, die den Konsum von Tabak, Alkohol und sogar den Genuss süßer und fetter Speisen einschränken sollen, nur einer zersplitterten und weitgehend ineffektiven Opposition gegenübergestanden“ sagt John Gray aus Wales, eines der Vorstandsmitglieder der Koalition, „das wird sich jetzt ändern.“
Die Gründungsdokumente der Koalition, der sogenannte Aldebaran-Vertrag, wurden von 11 Organisationen unterzeichnet, die in Nordamerika, Deutschland, Italien, Großbritannien, Dänemark und anderen Ländern aktiv gegen übermäßige staatliche Regulierung sind. Zahlreiche weitere Gruppen haben Interesse an einem baldigen Beitritt bekundet.
Auch Netzwerk Rauchen, die führende deutsche Bundesvereinigung gegen die Diskriminierung der Rauchenden, ist der Koalition als Gründungsmitglied beigetreten. Bundesgeschäftsführer Christoph Lövenich gehört mit fünf weiteren Mitstreitern dem designierten Vorstand an.
Lövenich: „Der Gesundheitsfanatismus ist eine der gefährlichsten Ideologien heutzutage, vergleichbar mit dem Rechtsextremismus und dem religiösen Fundamentalismus. Er bedroht die alltägliche Freiheit der Menschen und hat schon vielfach Eingang in Gesetzgebung gefunden. Wir werden ihn weltweit bekämpfen.“
Das erste Großprojekt der Internationalen Koalition gegen Prohibition soll eine Weltkonferenz zum Thema "Rauchverbote und Lügen" werden.













