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Pragmatismus statt Ideologie

09.05.200810:43 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Die JuLis Leverkusen reagieren mit großem Unverständnis auf die Entscheidung des Rats, nicht dem Antrag der CDU-Fraktion zu folgen und sich am 1000-Schulen-Programm des Landes zu beteiligen.

Hierzu Lehramtsstudent Christoph Haeberlein: „Die Landesregierung investiert für ein flächendeckendes Angebot an Ganztagsrealschulen und Ganztagsgymnasien in den nächsten beiden Jahren 175 Millionen Euro. Das Geld kommt den Schulen direkt zu gute und fließt in Bau- sowie Personalkosten.“

Besonders verärgert sind die Leverkusener JuLis deshalb, weil die Entscheidung auf den seit Monaten andauernden Schulstreit zurückführt, in dem sich die Grünen sowie die SPD für eine weitere Gesamtschule in Leverkusen aussprechen: „Die Pädagogik-Laien in den Parteien haben sich so sehr darauf eingeschossen, ihre jeweilige Ideologie durchzuboxen, dass hier ein sehr wichtiger Trend nicht erkannt wird. Der Ganztag an deutschen Schulen bekommt stetig mehr Bedeutung, die Fördermittel einfach so auszuschlagen und nicht auf den Zug aufzuspringen ist wahnsinnig.“

Wie die JuLis betonen, genüge ein Blick nach Finnland um zu erkennen, dass gute Bildung keine Systemfrage sei: „Letztendlich sind das Betreuungsverhältnis und die Ausstattung an den Schulen ausschlaggebend – Beides Bereiche, in denen Deutschland Nachholbedarf hat und die Unmengen von Investitionen erfordern. Ideologische Systemfragen sind der falsche Ansatz und Augenwischerei.“

Die JuLis-Leverkusen verweisen auf einen unter anderem von ihnen initiierten Beschluss der Leverkusener FDP, der noch vor der CDU-Initiative eine deutliche Qualitätsoffensive für das nordrhein-westfälische Schulsystem forderte. Kernpunkte waren hier eine Verbesserung der Schüler-Lehrer-Relation, eine Optimierung der Durchlässigkeit sowie die Ausweitung des Ganztages auf Realschulen und Gymnasien.

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