(openPR) Bei der Suche nach SAP-Experten spielen die neuen Internet-Netzwerke und Technologien (Web 2.0) eine weit geringere Rolle als angenommen. Dies beobachtet die auf SAP-Software-Experten spezialisierte Personalberatung, apentia consulting group, München. Die Annahme, umworbene SAP-Fachkräfte würden sich verstärkt in Blogs tummeln, nicht zuletzt um dort von Arbeitgebern angesprochen zu werden, entbehrt laut apentia jeglicher Grundlage.
Immer häufiger wird in den Medien der Eindruck erweckt, die Gesetze im Personalmarkt würden auf den Kopf gestellt. Vor allem in der IT-Branche, wo der Mangel an Fach- und Führungskräften besonders ausgeprägt ist, lautet bisweilen das Motto: Bewerben war gestern. Heute kommt es darauf an, gefunden zu werden – und zwar mit einer geschickten Selbstdarstellung in Blogs und Netzwerken.
Laut apentia-Geschäftsführer Ralf Breitenfeldt geht dieser Hype jedoch an der Realität vorbei. „Ein Großteil der erfahrenen SAP-Experten eilt von Projekt zu Projekt und ist vollkommen ausgelastet“, erläutert Breitenfeldt. „Ihnen fehlt einfach die Zeit, sich zum Beispiel in Blogs zu präsentieren. Das trifft eher auf diejenigen zu, die entweder weniger ausgelastet sind oder sich einfach nur austauschen und informieren wollen.“
Seine Aufgabe als Personalberater sieht Breitenfeldt darin, Kandidaten und Unternehmen möglichst passgenau zusammenzubringen. „Wir kennen den SAP-Personalmarkt wie unsere Westentasche und ersparen Unternehmen und Kandidaten viel Aufwand und Zeit.“ Laut Breitenfeldt fehlen Personalabteilungen oft die Kapazitäten oder das fachliche Wissen, um die Profile der Kandidaten eingehend zu prüfen. Auf der anderen Seite wüssten viele Kandidaten nicht, wohin sie sich in den nächsten zwei bis fünf Jahren tatsächlich entwickeln wollen. „Auch in diesem Punkt leisten wir wertvolle Unterstützung“, so Breitenfeldt.
Mit Hilfe des apentia-Expertenprofil können SAP-Spezialisten ihren Wissens- und Erfahrungsschatz anschaulich darstellen, Entwicklungspfade lassen sich erkennen. Aus diesem Profil geht nicht nur hervor, mit welchen Modulen und Releaseständen man vertraut ist, sondern auch welche Projekt- und Branchenerfahrungen man in die Waagschale legen kann. Kurz: Auf einen Blick erfassen Entscheidungsträger, worin sich der Kandidat auszeichnet.
Sich für einen Arbeitsplatzwechsel zu entscheiden sollte gut überlegt sein. Nicht immer muss es der klangvolle Name sein, auch mittelständische Anwender und SAP-Beratungshäuser versprechen interessante Projektaufgaben mit fachlichem oder Branchen-Fokus. Vor allem müssen die Menschen zueinander passen. Breitenfeldt: „Und das können wir am besten beurteilen. Wir kennen den Markt und haben die Netzwerke. Darauf können sich unsere Partner verlassen.“









