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Metallallergie - Neue Hüfte oder Knie trotz Allergie

21.04.200815:56 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Metallallergie - Neue Hüfte oder Knie trotz Allergie
Dr. Frank Lampe, Chefarzt Zentrum für Endoprothetik am Hamburger Klinikum Eilbek
Dr. Frank Lampe, Chefarzt Zentrum für Endoprothetik am Hamburger Klinikum Eilbek

(openPR) Spezielle Versorgung für Patienten mit Metallallergien im Zentrum für Endoprothetik

Etwa 10 bis 15 Prozent der Deutschen leiden unter allergischen Reaktionen auf Bestandteile metallischer Legierungen wie Nickel, Chrom oder Kobalt. Häufig wissen die Betroffenen davon gar nichts. Wird dann etwa eine neue Hüfte oder ein neues Knie eingesetzt, können schnell Überempfindlichkeitsreaktionen wie Schwellungen, Ergüsse, Ekzeme oder gar Wundheilungsstörungen auftreten. Selbst Implantatlockerungen als Folge einer Metallallergie können zur Zeit, wenn auch wissenschaftlich noch nicht bewiesen, zumindest nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden.



"Niemand braucht sich aber Sorgen zu machen," so Dr. Frank Lampe, Chefarzt im Zentrum für Endoprothetik des Hamburger Klinikum Eilbek. "Es gibt heute auf dem Markt hochwertige Implantate, die entweder aus Titan gefertigt oder aber mit speziellen Beschichtungen versehen sind, die das Austreten metallischer Allergene verhindern," erklärt Dr. Lampe. Dabei kann bei der hüftendoprothetischen Versorgung eine zementfreie Pfannenkomponente aus Titan sowohl mit einem knochensparenden Kurzschaft oder einem Standardschaft, beide ebenfalls aus Titan, kombiniert werden.

Problematisch war in der Vergangenheit die Versorgung von Allergikern mit Knieendoprothesen. Titan ist als Material zur Verwendung in der Gleitpaarung von Knieendoprothesen aufgrund mangelnder Abriebfestigkeit nicht geeignet. Vollkeramische Knieendoprothesen sind vielleicht eine Option für die Zukunft, stehen aber für die Standardversorgung heute noch nicht zur Verfügung. Herkömmliche Beschichtungen von Knieendoprothesen zur Verhinderung von allergischen Rekationen waren bisher nur als Monolayerschichten (Einschichtsysteme) verfügbar. Das im Zentrum für Endoprothetik seit Jahren erfolgreich verwendete Knieimplantat steht nun auch in einer mit einer neuartigen Beschichtung versehenen Variante zur Verfügung. "Dadurch können wir auch bei der Versorgung von Allergikern auf die jahrelange Erfahrung mit der Verwendung dieses Prothesentyps sowie der navigationsgestützen Implantation zurückgreifen," so Dr. Lampe.

Neben der Wahl des richtigen Implantats ist die optimale Befestigung des Kunstgelenks von entscheidender Bedeutung. Hier nehmen das Ärzteteam im Klinikum Eilbek seit vielen Jahren eine Vorreiterrolle ein: Durch den Einsatz moderner Navigationsverfahren in der Hüft- und Knieendoprothetik werden die Kunstgelenke präzise eingebaut. Mit Hilfe der Computernavigation findet der Operateur während der Operation die bestmögliche Platzierung des Gelenks. Zur Schonung des umliegendes Gewebes wird minimalinvasiv operiert.
Dazu der zweite Chefarzt Dr. Frank Lampe: „Diese Kombination von minimalinvasiver und computergestützter Technik führt zu optimalen Ergebnissen, was uns vor allem die zufriedenen Patienten bestätigen. Unsere Patienten sind durch diese schonenden Operationsverfahren üblicherweise schnell und fast schmerzfrei wieder auf den Beinen, und die exakte Platzierung garantiert eine optimale Langlebigkeit der Endoprothesen.“

Mit den oben genannten Implantaten lässt sich ein breites Spektrum der zementfreien Hüftprimärendoprothetik sowie der Oberflächenendoprothetik am Kniegelenk auch beim Patienten mit nachgewiesener Metallallergie im Sinne der Patientensicherheit abdecken. Da es sich sämtlich um Implantate handelt, die im Zentrum für Endoprothetik seit Jahren in der Standardversorgung Anwendung finden, profitiert auch der Allergiker von der großen Erfahrung mit diesen Prothesen.

Informationen gibt es direkt im Zentrum für Endoprothetik des Klinikum Eilbek unter Tel. (040) 20 92 - 73 00
oder im Internet unter www.schoen-kliniken.de/eil

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