(openPR) Neue Hüfte und Allergie ?
Hamburg (27.08.08) - Allergien gegen in herkömmlichen Implantatlegierungen enthaltene Metallen können zu ernsthaften Problemen mit einem neuen Kunstgelenk führen. Denn etwa 15 Prozent der Deutschen reagieren allergisch auf Nickel, Chrom oder Kobalt. "Die Folgen reichen von Überempfindlichkeitsreaktionen wie Schwellungen, Ergüssen, Ekzemen oder gar Wundheilungsstörungen bis hin zu aseptische Osteomyelitis (Infarkt des Knochengewebes)," erklärt Dr. Frank Lampe, Chefarzt Zentrum für Endoprothetik, Klinikum Eilbek. "Selbst Implantatlockerungen als Folge einer Metallallergie können zur Zeit, wenn auch wissenschaftlich noch nicht bewiesen, zumindest nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden." Der Operateur sollte im Vorfeld nach speziellen Implantaten für Allergiker gefragt werden. Zum Einsatz kommt dann z.B. Titan oder eine spezielle Beschichtung. Gegebenenfalls sollte vor der Operation eine Allergietestung erfolgen.
Neben der Wahl des richtigen Implantats ist die optimale Befestigung des Kunstgelenks von entscheidender Bedeutung. Durch den Einsatz moderner Navigationsverfahren in der Hüft- und Knieendoprothetik werden die Kunstgelenke präzise eingebaut. Mit Hilfe der Computernavigation findet der Operateur während der Operation die bestmögliche Platzierung des Gelenks. Zur Schonung des umliegendes Gewebes wird minimalinvasiv operiert.
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