(openPR) Mittelstand im Kampf um Spitzenkräfte besonders gefordert – Statistik des Karrieredienstes Experteer bekräftigt aktuelle Studienergebnisse
München, den 17. April 2008. Kleine und mittelständische Unternehmen drohen im Wettbewerb um Führungskräfte gegenüber den Großunternehmen ins Hintertreffen zu geraten. Das belegt jetzt eine Auswertung von über 30.000 vakanten Spitzenpositionen des Karrieredienstes Experteer: Starke Marken ziehen die Professionals am stärksten an. Die zehn begehrtesten Positionen sind ausschließlich bei großen Unternehmen zu finden. Auf den ersten Plätzen stehen BMW, Siemens und SAP – allein diese drei Firmen ziehen unter den 30 gefragtesten Stellen rund ein Drittel der Interessenten auf sich. „Da kommen die gute Ausstattung der Stellen sowie das positive Unternehmensimage zusammen“, sagt Christian Göttsch, Geschäftsführer von Experteer. „Da ist es für mittelständische Unternehmen sehr schwer, mit Personalbindungs- und Rekrutierungsmaßnahmen gegenzuhalten.“ Die Erfahrungen und Statistiken des Karrieredienstes bekräftigen die Ergebnisse der aktuellen ExBa-Studie der Deutschen Gesellschaft für Qualität und des Marktforschungsunternehmens Forum. Danach macht der Mangel an Spitzenkräften die emotionale Bindung von Mitarbeitern an das Unternehmen zu einem existenziellen Erfolgsfaktor.
Klein- und mittelständische Unternehmen können bei Branchen und Aufgabenprofilen punkten
Unter den Top-10 der begehrtesten Spitzenpositionen nach Branchen ist der Mittelstand hingegen stark vertreten. Denn klein- und mittelständische Unternehmen finden sich besonders zahlreich in den Bereichen Automotive (Platz 1), Beratung (Platz 2) sowie dem Maschinen- und Anlagenbau (Platz 6). „Klein- und Mittelständler sollten in ihren Ausschreibungen ein möglichst vollständiges Bild der jeweiligen Position zeichnen und gerade auch Faktoren wie die Nähe zur Firmenleitung und die Breite des Aufgabenbereiches schildern. Bei diesen Faktoren können sie gegenüber Großunternehmen besonders gut punkten“, rät Göttsch.
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