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gespag GesundheitsInformatik optimiert KIS Applikation

16.04.200813:48 UhrIT, New Media & Software
Bild: gespag GesundheitsInformatik optimiert KIS Applikation
LKH Vöcklabruck - Sitz der gespag GesundheitsInformatik
LKH Vöcklabruck - Sitz der gespag GesundheitsInformatik

(openPR) Krankenhaus Informations System KIS nutzt dynaTrace im laufenden Betrieb


Linz - Die Oberösterreichische Gesundheits- und Spitals-AG (gespag), der größte Krankenhausträger des Bundeslandes, setzt rund 100 Applikationen ein, bei denen Stabilität und entsprechende Performance vorausgesetzt werden. Betrieben werden diese Applikationen in der Abteilung GesundheitsInformatik (GI). Zur Performancekontrolle und zur Diagnose von Softwarefehlern kommt nun dynaTrace Diagnostics zum Einsatz. “Den größten Benefit liefert dynaTrace Diagnostics, da wir nun bei laufendem Betrieb, ohne einen Neustart der Server, Änderungen und Verbesserungen in den Anwendungen durchführen können. Wenn wir Patches installieren, dann können wir mit dynaTrace Diagnostics beobachten, ob es Ausreißer oder Probleme in den Antwortzeiten gibt”, so Christian Jedinger aus dem Rechenzentrum der GesundheitsInformatik, der als System-Architekt für das reibungslose Funktionieren der Applikationen mitverantwortlich ist.



Die wichtigste geschäftskritische Applikation der gespag ist das auf Java basierende KIS (Krankenhaus Informations System), über das die Patientendaten laufen. Das integrierte klinische Workflowsystem unterstützt alle Behandlungsprozesse und stellt kontextorientiert jene Softwarefunktionen zur Verfügung, die von Ärzten und Pflegekräften in der jeweiligen Situation benötigt werden.

Das KIS baut auf eine verteilte JEE Architektur: Auf einem physikalischen Server im Rechenzentrum Vöcklabruck laufen 20-25 Java VMs, welche ihre Java Clients mittels RMI und JMS anbinden. Als Datenbank kommt derzeit Informix auf IBM AIX zum Einsatz – die Migration auf SAP IS-H mit dem KIS Vendor „MPA“ auf Oracle Datenbanken wird in den nächsten 2 Jahren umgesetzt. Alle Applikations- und Datenbankserver befinden sich im zentralen Rechenzentrum in Vöcklabruck. Über einen Dark Fiber Ring sind die Krankenhäuser sternförmig über WAN an das RZ Vöcklabruck bzw. das Ausfallrechenzentrum in Steyr angebunden.

Christian Jedinger beschreibt die typische Situation: Eine Applikation reagiert langsam, die Ursache wird am Client, im Netzwerk, auf dem Datenbank- oder Applikationsserver und in der Anwendung gesucht – aber alle Komponenten scheinen isoliert betrachtet in Ordnung zu sein. “Mit dynaTrace Diagnostics bin ich erstmals in der Lage zu sagen, welche Komponente das Performanceproblem verursacht. Aber ich komme mit dynaTrace noch weiter, weil ich auch genau sagen kann, welcher Service in der Komponente langsam ist. Die Diagnosesoftware zeigt mir auch die historischen Daten, so kann ich kann ich den Fehler auch nach einem Neustart rekonstruieren.”

Die nächste große Herausforderung für den System-Architekten der gespag, bei der dynaTrace Diagnostics intensiv zum Einsatz kommen wird, ist die Verschmelzung von KIS und SAP. Die Zielsetzung ist radikal: “Wir wollen komplett papierlos werden”, erklärt Jedinger. “Allein das Landeskrankenhaus Steyr stellt jährlich zwei Millionen Befunde aus. Es gibt Abteilungen, die noch teilweise mit Zetteln arbeiten, die Befundschreibung muss bis Ende dieses Jahres komplett überarbeitet und neu strukturiert werden”, gewährt Jedinger einen Blick hinter die Kulissen. Im Roll-out des papierlosen Workflow-Systems hat die dezentrale Struktur allerdings auch ihre Vorteile, denn erst wenn alle neuen Applikationen im ersten Haus reibungslos laufen werden die Systeme in den anderen Häusern übernommen. Aufgrund bisheriger Erfahrungen mit dynaTrace Diagnostics ist sich Jedinger sicher, dass die bevorstehenden Umstellungen in der erwarteten Qualität abgewickelt werden können, denn dynaTrace Diagnostics objektiviert die Fehlersuche und ermöglicht daher eine beschleunigte zielgerichte Applikationskorrektur unter den beteiligten Mitarbeitern und externen Firmen.

Über die gespag und deren IT Dienstleister GesundheitsInformatik

Die Oberösterreichische Gesundheits- und Spitals-AG (gespag) ist mit einem Marktanteil von rund 44% Oberösterreichs größter Krankenhausträger und betreibt 10 Krankenhäuser an 13 Standorten, davon 8 Allgemeine Krankenhäuser und 2 Sonderkrankenhäuser. Die GesundheitsInformatik wird als CostCenter innerhalb der gespag geführt und nimmt den Servicebetrieb für Informations- und Telekommunikationstechnologie war. Der Fokus des IT-Dienstleisters liegt in der Leistungserbringung für die Krankenanstalten und Einrichtungen der gespag. Die GI bietet ihre Erfahrungen aber auch externen Kunden im Gesundheitswesen an. Die IT-Experten und Know-how-Träger der GI bieten hochwertige Consultingdienstleistungen, sowie den Betrieb eines der modernsten Rechenzentren in Österreich an.

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