(openPR) Poster-Slogan-Aktion von be-4-tempelhof.de
Einfach Slogan eingeben und einen Freiflug mit dem Rosinenbomber gewinnen. Das Aktionsbündnis „be-4-tempelhof.de“ kämpft für den Erhalt des Flughafens und sucht auf seiner Internetseite Slogans und Assoziationen rund um den Flughafen Tempelhof bzw. dessen Schließungsabsicht durch den Berliner Senat.
Die Berliner lassen sich um einen Slogan für ihren Flughafen nicht lange bitten, denn mehr als 300 Slogans gingen bisher bei be-4-tempelhof.de ein.
Aus den bisher eingegangenen Slogans, wurden einige der besten herausgefiltert und auf der Homepage von be-4-tempelhof.de präsentiert.
Michael Paul von be-4-tempelhof.de: „Mein Favorit ist ein „geklauter“ Spruch und dieser gibt lediglich das Ergebnis der letzten Forsa-Umfrage wieder, die im Resultat lautet: „Harte Themen werden nicht mit Wowereit assoziiert. Berliner verbinden Wowereit vor allem mit Partys und Feiern.“ Ich liebe diese Aussage, so Paul, „Wowereit ist zwar als Partylöwe beliebt, wird aber mit inhaltlichen Aussagen nicht in Verbindung gebracht, das erklärt die Differenzen zur Berliner Bevölkerung - auch in Sachen Flughafenpolitik.“
Paul weiter: „Wowereit und die Rot/Rot Regierung führten derzeitig einen bizarren Kampf gegen alle und alles. Einerseits führen sie einen Klassenkampf um den so genannten Bonzenflughafen Tempelhof und anderseits, in den laufenden Tarifauseinandersetzungen, Kampf gegen die eigenen Beschäftigen, der mitunter an einen Klassenkampf von oben erinnert. Oben ist - gegenwärtig die SPD und Die Linke.“
Viele Einsender stellen auch die Glaubwürdigkeit und das Demokratieverständnis der Regierenden in Frage. Slogans, wie: „Arbeitsplätze in Tempelhof lügen nicht, aber bei Bürgermeistern soll das vorkommen;“ oder sie zitieren Klaus Wowereit: „An einen Volksentscheid bin ich nicht gebunden…“ und entgegnen ihm: „An einen Bürgermeister sind wir nicht gebunden!“ Für einige sind die Äußerungen der Regierenden Anlass, folgende Konsequenzen zu ziehen: „Der Flughafen Tempelhof war mir egal, aber die Missachtung der Volksbefragung nicht. Deshalb mein JA zu Tempelhof!“
Volker Perplies, Mitinitiator von be-4-tempelhof.de: „Viele Einsendungen nehmen Bezug auf die Geschichte und sehen den Flughafen, als Stück Kultur Berlins bzw. Spiegelbild einer Geschichte, die für ganz Deutschland steht. Ein Einsender schreibt: „Tempelhof Jahrzehntelang Deutsche Geschichte!! Und jetzt setzen sich andere mit BBI ein Denkmal!“
Tempelhof ist mit 85 Jahren ununterbrochenem Betrieb der älteste Verkehrsflughafen der Welt. Darüber hinaus steht er wie kaum ein anderes Bauwerk für die wechselvolle Geschichte des 20. Jahrhunderts. Aufkommen der Luftfahrt, Nationalsozialismus, Krieg, Kalter Krieg und Überwindung der Teilung Europas - Tempelhof war und ist ein Spiegelbild dieser Geschichte, so Perplies.
Johann Müller, Mitglied im Aktionsbündnis und unmittelbarer Anwohner des Flughafens: „Der Regierende Bürgermeister Wowereit, auch zuständig für Kultur, erweist sich als Banause, wenn es um das „Kulturgut“ Flughafen Tempelhof geht. Hier setzt bei ihm Herz und Verstand komplett aus, anders kann man sich die seelenlose, instinktlose und gegen das Volk gerichtete Politik nicht erklären.“ Dazu gibt es von einem Einsender folgenden Beitrag: „Lasst die Schließung von Tempelhof sausen! Benehmt Euch nicht wie Kulturbanausen!“
Weitere Beiträge beschäftigen sich mit der Luftbrücke, um die Arbeitsplätze die durch die Schließung von Tempelhof verloren gehen, sowie um die Frage „Metropole oder Provinz.“
Auf die Forderung der Schließungsbefürworter, Tempelhof in ein Wiesenmeer um zuwandeln, gibt es auch einen passenden Beitrag von Harald K. aus Schöneberg: "Flughafen Tempelhof - Wiesenmeer seit 1923".
Eva Hornig, geborene Tempelhoferin, Mitglied bei be-4-tempelhof.de, kämpft seit Jahren für ihren Flughafen: „Viele Berliner stehen mit ganzem Herzen hinter Tempelhof und zeigen wie einzigartig Berlin mit seinem Flughafen Tempelhof ist; sie fliegen und sie lieben Tempelhof“.
Ein Einsender bringt es wie folgt auf den Punkt: „Wowereit! Tempelhof ist Kult und Kultur! Berliner Kultur hat mehr Fassetten und nicht nur Operetten!“
Der Beitrag einer Berlinerin aus dem Prenzlauer Berg: „Berlin wählt! - Tempelhof - und nicht eine der politischen Parteien.
Dieser Beitrag hat dem Aktionsbündnis Be-4-tempelhof.de so gut gefallen, dass daraus eine Karte zur Unterstützung Tempelhofs heraus gebracht wurde. Diese zeigt ein Motiv einer landenden Lufthansamaschine. Am Bord: die DFB-Fußballmannschaft zur WM - das Sommermärchen 2006.
Botschaft der Karte: Es geht um den Flughafen; „Tempelhof ist für alle da“ und „Berlin wählt! – Tempelhof“.
Das Aktionsbündnis Be-4-tempelhof.de schließt sich auch einem Einsender an, der sein JA zu Tempelhof mit Willy Brandt zitiert: Wir wollen mehr Demokratie wagen.“













