(openPR) Hamburg – 14.4.2008. Wenn Mitarbeiter die hauseigene Software nicht nutzen, weil sie zu kompliziert ist oder gar kryptisch erscheint, ist dies alles andere als produktiv für die Unternehmensstruktur, weiß Lars Knetschke, Projektleiter des OpenSource Groupware Systems Tine 2.0 bei Metaways in Hamburg. Die Entwickler von Tine 2.0 legen besonderen Wert auf eine benutzerfreundliche Oberfläche und haben sich, für den anwenderzentrierten weiteren Entwicklungsprozess ihrer Software, Unterstützung von den Experten der IT-Firma Apliki mit ins Boot geholt.
Damit ein Produkt „usable“, also nutzerfreundlich heißen darf, muss es bestimmte Standards erfüllen: Die Norm ISO 13407 schreibt unter anderem vor, dass eine Website passend zur Denkwelt des Nutzers gestaltet sein soll. „Usability“ – die Kunst Technik auf die Bedürfnisse des Anwenders abzustimmen ist nicht nur ein netter Zusatznutzen, sondern hat enormen Einfluss darauf, ob ein System vom Anwender akzeptiert wird. Die Entwicklung einer stabilen, zuverlässigen Software ist die eine Sache und entspricht der Kernkompetenz eines IT-Spezialisten. Wenn es aber darum geht, eine verständliche Bedienung zu kreieren, müssen Experten die Perspektive der Anwender einnehmen. Darauf haben sich die Entwickler der Berliner IT-Firma spezialisiert. Apliki ist Deutschlands erste Psychologische IT-Beratung. Da hier sowohl Ingenieurpsychologen als auch Arbeitspsychologen mit Usability-Experten und IT-Spezialisten Hand in Hand arbeiten, funktioniert Apliki wie eine Zeitmaschine, so Geschäftsführer Steffen Eßers: „Schon bevor eine Anwendung fertig ist, wird das Nutzerverhalten prognostiziert. Dies schafft zum einen geringere Supportkosten, zum anderen können sich die Tine 2.0 Entwickler wieder voll und ganz auf das Programmieren konzentrieren, ohne die Software immer und immer neu auf die Kundenbedürfnisse hin umprogrammieren zu müssen."
Das Tine 2.0 Projekt, das zunächst ein Unterprojekt der eGroupWare bildete, soll Groupware, CRM und ERP in einem System vereinen sowie Stabilität und Benutzbarkeit durch eine Neuimplementierung in einer separaten Codebasis erhöhen. Tine 2.0 wird eine webbasierte Groupware-Lösung, die auf Web 2.0-Technologien beruht. Derzeit befindet sich das Projekt in der Entwicklungsphase mit dem Schwerpunkt auf dem Organizer-Teil. Weitere Module wie das E-Mailprogramm, die Stundenerfassung oder die Kalenderfunktion sollen folgen. Zum Linuxtag in Berlin soll eine erste kleine Version mit funktionierenden Applikationen vorgestellt werden. Wer sich an dem Groupware-Projekt beteiligen möchte, kann unter www.tine20.org eine entsprechende Online-Demoversion ausprobieren und sich an der weiteren Software-Entwicklung beteiligen. (stk)





