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Videoüberwachung an Wiener Schulen

11.04.200814:35 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Videoüberwachung an Wiener Schulen
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(openPR) Sind Wiener Schüler tatsächlich so kriminell, wie sie von 10 Schulen sie in letzten Tagen dargestellt wurden?
In diesen Tagen wurde eine öffentliche Diskussion, über die Videoüberwachung an Schulen breit getreten. Manche Direktoren sehen die Videoüberwachung als einzige Möglichkeit steigende Vandalismusdelikte, sowie Diebstähle, zu unterbinden.
Als vehementer Verfechter der kameragestützten Überwachung tritt Günther Schmid ein, seines Zeichens Direktor des Wiedner Gymnasiums. Doch gerade dieser hat einen starken Hang zur Übertreibung. Nachdem im Dezember vergangenen Jahres eine Toilette des Gymnasiums zerstört wurde, sprach er in einem Schülerbrief bereits von einer terroristischen Untat. Gleichzeitig forderte er die Schüler auf, an einer Solidaritätskundgebung für die Opfer dieses „Attentats“(eine Toilette) teilzunehmen. Allerdings gab es keine wirklichen Opfer, da niemand verletzt wurde. Bei dieser Kundgebung lag eine Unterschriftenliste auf. Eben eine solche wurde jetzt auch von den Schülern und Schülerinnen gegen die Überwachung eingebracht und vollkommen ignoriert.
Ein Schüler, der anonym bleiben möchte, berichtet außerdem:
„Er will Videokameras installieren ohne die rechtlichen Rahmenbedingungen zu schaffen, anstatt pädagogische Maßnahmen zu setzen. Zwar gab es Coaching an der Schule, jedoch wurde das nur für einen kleinen Teil der Schüler angeboten und selbst dabei wurden eher Freistunden abgehalten, als dass sinnvoll unterrichtet wurde.“

Die Piratenpartei Österreichs fordert einen unverzüglichen Stopp der Videoüberwachung am Wiedner Gymnasium, sowie ein Überwachungsverbot an allen Schulen Österreichs. „Wenn man die Bürger bereits im Kindesalter kriminalisiert, hat unser Schulsystem zweifelsohne versagt,“ ist Wolfgang Weißinger, Pressesprecher der Piratenpartei, überzeugt.
Des Weiteren führt er aus: „Videoüberwachung ist kein Mittel um Vandalismus zu bekämpfen. Verschiedenste Pilotprojekte haben bereits gezeigt, dass kein Erfolg spürbar war. Stattdessen haben Vandalen die Kameras in ihre Aktivitäten einbezogen und entweder diese zerstört oder Sachen in den toten Winkeln der Kameras beschädigt. Darüber hinaus sind die Kosten für Videoüberwachung enorm und belasten nur das - ohnehin zu kleine – Schulbudget. Anstatt Schulbüchern werden Kameras angeschafft.“

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