(openPR) Der wachsende Arbeitskräftebedarf zeigt: Windenergie ist weiter im Aufwind. Anhaltendes Wachstum der regenerativen Energien sowie stetige technische Neuerungen machen die Windenergie zu einer zukunftsträchtigen Branche.
Weiterentwicklungen sind aber auch in der Qualifizierung von Wind-Fachkräften in Produktion und Wartung gefragt – so das Untersuchungsergebnis eines gemeinsamen Projekts der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein, des Berufsbildungsinstituts für Arbeit und Technik (biat) der Universität Flensburg, der Berufsschule Husum und der EUC Syd Sonderborg.
Das mit EU-Mitteln geförderte Interreg Projekt „Internationalisierte Mechatronik für Windkraft-Technologie“ (kurz: IMWatT) hat bereits im vergangenen Jahr eine breit angelegte Umfrage in deutschen und dänischen Betrieben der Windbranche durchgeführt, um die Aus- und Weiterbildung der Fachleute weiter zu verbessern. Die Befragten waren sich einig: Die Ausbildung angehender Mechatroniker und Servicefachkräfte muss neben Qualitätssicherung oder fachspezifischen Inhalten wie beispielsweise dem Warten von Windkraftanlagen auch internationale Komponenten enthalten. Englischkenntnisse sind dabei ein weiterer wichtiger Baustein, um länderübergreifende Kooperationen der Branche weiter zu fördern und zu vereinfachen.
Auf Grundlage dieser Erkenntnisse wurden angehende Mechatroniker an der dänischen Berufsschule EUC Syd in Sonderburg für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit bereits im Herbst 2007 fit gemacht. In deutsch dänischer Zusammenarbeit erhielten die Auszubildenden erstmals Fachunterricht in englischer Sprache. Im Februar dieses Jahres schloss sich eine Pilotschulung deutscher Mechatronik-Auszubildender der Berufsschule Husum in Sonderborg an. Insgesamt zehn künftige Windexperten wurden hier in einem speziellen Hydraulikmodul für die Windenergiebranche qualifiziert. Eine positive Bilanz zieht Dr. Michael Schmiech von der Berufsschule Husum: „Das Projekt kam sehr gut bei unseren Auszubildenden an, sie fühlen sich durch die neuen Lern- und Ausbildungsmodule noch besser auf eine berufliche Zukunft in der Windenergiebranche vorbereitet.“
Nach diesem bestandenen Praxistest werden die neuen Qualifizierungsbausteine künftig auch bei der Wirtschaftsakademie in Husum zum Einsatz kommen. Schon in dem am 21. April neu startenden Lehrgang für Servicemonteure in der Windenergie werden die neuen service- und arbeitsspezifischen Themen als auch englischsprachiger Fachunterricht auf dem Themenplan stehen.
Weitere Informationen zum Projekt IMWatT sind bei Stephan Jung von der Wirtschaftsakademie unter Tel. 0431-3016146, per Mail unter










