(openPR) Körpereigene Endorphine helfen Patienten bei Schmerzlinderung
Die Ergebnisse sind von gewichtiger Bedeutung für die Schmerzforschung, die sich ggf. in der Folge in einer adäquaten palliativmedizinischen Therapie niederschlagen dürften.
Besonders bedeutsam hierbei ist für mich hierbei allerdings auch die Erkenntnis, dass zu erwarten ansteht, dass etwa bei infausten Krankheiten künftig eine eventuell erforderliche (terminale) Sedierung des Bewusstseins der Patienten nicht mehr notwendig ist, so dass sich hieraus eminent wichtige Rückschlüsse neben der Frage der verbleibenden Lebensqualität auch für den Erhalt der freien Willensentschließung (im juristischen Sinne) ergeben können.
Das wäre ein schöner Erfolg in der Schmerzmittelforschung und für das Selbstbestimmungsrecht des Patienten auch bei schwersten Erkrankungen, mal ganz abgesehen davon, dass die unerwünschten Nebenwirkungen sich erheblich reduzieren werden. Sofern also im Rahmen einer rationalen Pharmakotherapie Schmerzmittel am besten geeignet sind, die nicht das Gehirn, sondern spezielle Nervenfasern unter der Haut und in den Gelenken ansteuern, ist dies insofern erfreulich, als dass hierdurch ggf. dem schwersterkrankten Patienten weitestgehend die Möglichkeit erhalten bleibt, auch seinen tatsächlichen Willen unmisständlich zu äußern, ohne dass ggf. die Therapeuten oder ein ethisches Konzil aufgerufen wären, im Zweifel nach dem mutmaßlichen Willen des Patienten zu „forschen“, weil er dauerhaft sediert worden ist.
Weitergehende inhaltliche Informationen über die Forschungsergebnisse erhalten Sie auf den Internetseiten der Charité (Mitteilung v. 02.04.08).
L. Barth











