(openPR) Frauen und Männer sind verschieden. Das gilt auch beim Schlaganfall: So verspüren betroffene Frauen seltener die klassischen Symptome Halbseitenlähmung, Seh- oder Sprachstörungen. Häufiger treten bei ihnen Bewusstseinsstörungen, Schmerzen, Missempfindungen oder Verwirrtheit auf – eine Tatsache, die bislang kaum untersucht und bekannt ist. „Zwar sind die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei den Schlaganfall-Symptomen nicht ganz so ausgeprägt wie beim Herzinfarkt. Dennoch kommen weibliche Patienten oft später in die Klinik als männliche“, sagt Dr. med. Jürgen Marx, Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Uniklinik Mainz. Der Mediziner glaubt, dass die oft unspezifischen Symptome jedoch nur ein Grund dafür sind. Eine wichtige Rolle spielt die Tatsache, dass die Erkrankungshäufigkeit mit zunehmendem Alter ansteigt. Während das Durchschnittsalter für einen Schlaganfall bei Männern 68 Jahre beträgt, liegt es bei Frauen bei 75 Jahren. Dr. Marx: „Dadurch kommen viele ältere Frauen in die Klinik, die alleine leben und keine Angehörigen haben. Zudem neigen Frauen mehr zur Bagatellisierung und warten eher ab.“
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