openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Computer und Fastfood - was unsere Kinder in die Fettsucht treibt

16.03.200807:23 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Computer und Fastfood - was unsere Kinder in die Fettsucht treibt
Generation Chips
Generation Chips

(openPR) Unsere Kinder und Jugendlichen werden immer dicker, weil sie sich nicht bewegen und zu viel Zeit vor dem Fernseher und der Spielkonsole verbringen. „Unsere“ Kinder sind die heranwachsende Generation der westlichen Gesellschaften. Sie sterben nicht an Hunger, aber trotzdem vor ihrer eigentlichen Lebenserwartung, und zwar an den Krankheiten, die sie sich schon in jungen Jahren mit Pommes und Chips dem Computer und Fernseher heranzüchten. Wir befinden uns in einer Zeit, in der Kids unter Alterszucker leiden.



„Generation Chips“, eine medizinisch fundierte Streitschrift, die gesellschaftliche Gleichgültigkeit angesichts ihrer fettsüchtigen Kinder als Vernachlässigung oder gar Misshandlung verurteilt, ist im Hubert Krenn Verlag, Wien, erschienen. Die Autoren: Edmund Fröhlich, seit über 20 Jahren im Management der Gesundheits- und Sozialwirtschaft tätig und Susanne Finsterer, Journalistin und Politikwissenschaftlerin, haben dieses Buch verfasst, das ein drängendes Thema umfassend darstellt: die drohende Fettsucht-Epidemie unter Kindern und Jugendlichen.

Die drohende Fettsucht-Epidemie – ein gesellschaftspolitisches Problem
Bei dem Begriff „Fettsucht-Epidemie“ handelt es sich aber nicht um den Versuch einer medialen Skandalisierung. Dass Fettsucht unter Kindern und Jugendlichen bereits Realität ist – weltweit in unterschiedlichem Ausmaß, in den letzten Jahren auch in EU-Europa -, steht außer Zweifel. Die Autoren zeigen darüber hinaus, dass überwiegend Kinder aus sozial benachtei-ligten – prekarisierten – Familien vom Stigma „fett“ betroffen sind.

Die wissenschaftlich fundierte Analyse der aktuellen Lage und die langjährigen Erfahrungswerte, die den Autoren zur Verfügung standen, führen zur Schlussfolgerung: dieses Krankheitsphänomen nimmt epidemische Ausmaße an - wenn nicht massiv gesellschaftspolitisch dagegen interveniert wird. Erfahrene Praktiker und namhafte Wissenschaftler äußern sich in ausführlichen Interviews in „Generation Chips“.

Wer soll das bezahlen?
„Als Letzter gewählt, als Erster ausgeschieden und dann auch noch ausgelacht und verspottet“, so fasst ein Sporttherapeut den Schulsportalltag dicker Schüler zusammen. Neben diesem massenhaften Kinderleid stellen sich auch aufgrund der volkswirtschaftlichen Konsequenzen immer dringlichere Fragen. In der Bundesrepublik Deutschland leiden rund sieben Prozent der Kinder und Jugendlichen an Fettsucht; etwa 15 bis 18 Prozent sind übergewichtig
– Tendenz steigend. Angesichts knapper öffentlicher Kassen und anhaltender Debatten über die Erhöhung der Sozialversicherungsbeiträge ein bereits jetzt brisanter Wert. Wer aber soll die drohenden Kosten einer Epidemie, die auf die nationalen Gesundheitsbudgets zukommen, übernehmen? Womit sich die Frage nach der Verantwortung neu stellt.

Keine Angst vor dem Strafrecht
Neben der Forderung nach pädagogischen Maßnahmen wie etwa der Einführung des Schulfaches „Gesundheitskunde“ oder der verstärkten verpflichtenden Einbeziehung der Kinder- und Jugendärzte fordern die Autoren unter bestimmten Umständen die aktive Anwendung der Straftatbestände „Unterlassene Hilfestellung“, „Vernachlässigung“ und „Kindesmisshandlung“ für Eltern. (siehe dazu Interview mit Dr. Georg Ehrmann – Rechtsanwalt und Vorsitzender der Deutschen Kinderhilfe e.V.) Diese eindeutige Stellungnahme nach strafrechtlichen Konsequenzen trotz sehr individueller Eltern-Kind-Problemlagen ist ein Tabubruch. Angesichts der im Buch aufgezeigten und durch Experten bekräftigten dramatischen Datenlage stellt sich aber die Frage, ob Kinder diesen Eltern ohne Hilfestellung bzw. Schutz überlassen werden können bzw. dürfen.

Edmund Fröhlich, Susanne Finsterer
Generation Chips – Was unsere Kinder in die Fettsucht treibt!
128 Seiten, broschiert, 16,5x23 cm
Preis: € 16,95 / sfr 31,60
ISBN: 978-3-902532-30-5

www.generation-chips.de

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 196513
 2474

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Computer und Fastfood - was unsere Kinder in die Fettsucht treibt“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Klinik-Kommunikation

Hessen gründet Landesverband der Deutschen Kinderhilfe
Hessen gründet Landesverband der Deutschen Kinderhilfe
(Berlin/Friedberg). In Hessen haben Pädagogen, Lehrer und Ärzte einen Landesverband der Deutschen Kinderhilfe gegründet. Die Mitglieder wollen unter anderem ein niederschwelliges Paten-Projekt für überforderte Familien initieren. Auch in Sachsen ist die Gründung eines Landesverbands geplant. Die Deutsche Kinderhilfe wächst weiter: In Hessen wurde gerade ihr sechster Landesverband gegründet, am 14.05.2008 folgt in Dresden die Gründung eines sächsischen Landesverbandes. „Damit können wir unsere Arbeit regional besser koordinieren und vor Ort d…
"Zu wenig Bewegung und einseitge Ernährung"
"Zu wenig Bewegung und einseitge Ernährung"
… so lautet der Titel eines Vortrages, den Edmund Fröhlich, Mitautor des Buches „Generation Chips“ am Sonntag, 6. April um 15 Uhr auf der Gesundheitsmesse Menden hält. Die politischen Strategien und die mediale Wahrnehmung bei Übergewicht und Adipositas verlaufen meist ähnlich: Die Ursachen sind bekannt, Präventions-Projekte gibt es viele, was fehlt ist eine komplexe und nachhaltige politische Strategie. Prävention und Aufklärung sind zweifelsfrei wichtig. Allerdings haben sie bisher keinen nachhaltigen Erfolg gebracht. In Deutschland gibt…

Das könnte Sie auch interessieren:

Fastfood in Deutschland weiter beliebt
Fastfood in Deutschland weiter beliebt
Ungeachtet zahlreicher Diskussionen, Berichte und Doku-Soaps zum Thema gesunde Ernährung und der anhaltenden Beliebtheit von TV-Kochshows bleibt der Fastfood-Boom in Deutschland ungebrochen: 90 Prozent der Bundesbürger besuchen zumindest gelegentlich ein Fastfood-Restaurant, über 60 Prozent mindestens einmal im Monat und rund ein Viertel der 14 bis 30-Jährigen …
Bildung und Mut zur Erziehung sind die beste Prävention
Bildung und Mut zur Erziehung sind die beste Prävention
… Bonner („Generation Doof“). Fröhlich, ehemaliger Geschäftsführer einer sog. Adipositas-Klinik und Mitautor von „Generation Chips. Computer und Fastfood – was unsere Kinder in die Fettsucht treibt“ (www.generation-chips.de) appelliert dagegen an die Eltern, selbst ein positives Vorbild zu sein: „Da muss dann halt mal die Glotze, der Computer und die …
Wir sind zu dick: Bundesrepublik Dickland (BRD)
Wir sind zu dick: Bundesrepublik Dickland (BRD)
… Diätetik e.V. in Köln. Schon in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts verursachten ernährungs(mit)bedingte Krankheiten ein Drittel der Kosten im Gesundheitswesen. Da Übergewicht und Fettsucht, von der 22,5 Prozent der Männer und 23,3 Prozent der Frauen in Deutschland gemäß IASO betroffen sind, zu vielen Erkrankungen führen, ist das Gesundheitssystem …
Familien suchen Unterstützung, verlässliche Hilfen und mehr Information
Familien suchen Unterstützung, verlässliche Hilfen und mehr Information
… werden. Dies greift nach unserer Erfahrung jedoch zu kurz: Information und Aufklärung sowie eine bessere Prävention sind für die Zukunft ein erster Schritt, aber die „Fettsucht-Epidemie“ bekommen wir so nicht in den Griff. Bereits heute sind in Deutschland rund 2 Millionen Kinder und Jugendliche übergewichtig, ein Teil davon nämlich ca. 800.000 sogar …
Bild: Nationaler Aktionsplan - ein weiterer untauglicher VersuchBild: Nationaler Aktionsplan - ein weiterer untauglicher Versuch
Nationaler Aktionsplan - ein weiterer untauglicher Versuch
… Deutschen Kinderhilfe viel zu kurz: „Information und Aufklärung sowie eine bessere Prävention sind zwar ein erster Schritt, aber nicht ausreichend um die Fettsucht-Epidemie in den Griff zu bekommen.“, so Georg Ehrmann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Kinderhilfe. Der Gesetzgeber ist daher aufgefordert, verbindliche Vorschriften in der Kinder- und …
Bildung ist die beste Prävention gegen Fettsucht
Bildung ist die beste Prävention gegen Fettsucht
… zweifelsfrei wichtig. Allerdings haben sie seit der Trimm-Dich-Pfad-Bewegung in den 70er Jahren keinen nachhaltigen Erfolg gebracht. Wir haben kein Erkenntnisdefizit, sondern ein Umsetzungsproblem. Wenn überhaupt, gilt: Bildung ist die beste Prävention gegen Fettsucht! (Computer und Fastfood – was unsere Kinder in die Fettsucht treibt!“, Hubert Krenn Verlag)
Bild: Fitte Kinder mit dem neuen Programm WSD FIT ‚N‘ FUN KIDSBild: Fitte Kinder mit dem neuen Programm WSD FIT ‚N‘ FUN KIDS
Fitte Kinder mit dem neuen Programm WSD FIT ‚N‘ FUN KIDS
… Überlastungserscheinungen am Skelett und insbesondere bei Kindern und Jugendlichen können auch psychische Störungen durch hohes Übergewicht hervorgerufen werden. Je früher Fettsucht eintritt, desto schwerwiegender sind auch die späteren Folgeerscheinungen. Einige Wissenschaftler sprechen bereits von einer Fettsucht-Epidemie. WSD FIT ‚N‘ FUN Kids Es …
"Zu wenig Bewegung und einseitge Ernährung"
"Zu wenig Bewegung und einseitge Ernährung"
… Pädagoge gemeinsam mit der Journalistin und Politologin Susanne Finsterer das Buch „Generation Chips. Computer und Fastfood – was unsere Kinder in die Fettsucht treibt!“ geschrieben (Hubert Krenn Verlag Wien, 2007) Weitere Infoswww.gesundheitsmesse-menden.de 3. Gesundheitsmesse in 58708 Menden Bürgersaal & Zeltdach am 5. und 6. April 2008, von 11 …
Nationaler Aktionsplan gegen Übergewicht
Nationaler Aktionsplan gegen Übergewicht
… Deutschen Kinderhilfe viel zu kurz: „Information und Aufklärung sowie eine bessere Prävention sind zwar ein erster Schritt, aber nicht ausreichend um die Fettsucht-Epidemie in den Griff zu bekommen.“, so Georg Ehrmann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Kinderhilfe. Der Gesetzgeber ist daher aufgefordert, verbindliche Vorschriften in der Kinder- und …
Weltkrebstag - Kinder vor Krebs schützen
Weltkrebstag - Kinder vor Krebs schützen
… negative Vorbilder. Helfen Sie ihnen dabei, dass eine gesunde Lebensweise im Alltag selbstverständlich wird.“ Laut Welt-Gesundheitsorganisation (WHO) steigen Übergewicht und Adipositas (Fettsucht) dramatisch an: Mehr als eine Milliarde Menschen weltweit sind übergewichtig, 300 Millionen von ihnen leiden an schwerer Fettsucht. Die Welt-Krebsorganisation …
Sie lesen gerade: Computer und Fastfood - was unsere Kinder in die Fettsucht treibt