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Wir sind zu dick: Bundesrepublik Dickland (BRD)

24.04.200722:53 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Nach einer jetzt von der International Association for the Study of Obesitas (IASO) veröffentlichten Studie sind 75,4 Prozent der Männer und 58,9 Prozent der Frauen zu dick, und das macht Deutschland zum dicksten Land Europas, kommentiert heute Sven-David Müller-Nothmann, der 1. Vorsitzende des Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e.V. in Köln. Schon in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts verursachten ernährungs(mit)bedingte Krankheiten ein Drittel der Kosten im Gesundheitswesen. Da Übergewicht und Fettsucht, von der 22,5 Prozent der Männer und 23,3 Prozent der Frauen in Deutschland gemäß IASO betroffen sind, zu vielen Erkrankungen führen, ist das Gesundheitssystem von den Dicken bedroht, warnt das Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik (DKGD). Erschreckend ist, dass nach einer Studie des Bundesministeriums für Gesundheit 64,4 Prozent der Todesfälle indirekt und direkt auf Fehlernährung zurückzuführen sind. Übergewicht und Fettsucht sind die gefährlichsten Mörder in Deutschland, betont Müller-Nothmann. Und auch laut WHO zählen Übergewicht und Fettsucht zu den größten Risikofaktoren für die Entstehung von Krankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfällen sowie mehreren Formen von Krebs. Schon heute ist die Fettleibigkeit in Europa für eine Million Todesfälle pro Jahr verantwortlich, zitiert Müller-Nothmann entsetzt eine entsprechende Veröffentlichung.



Das Schönheitsideal „schlank“ scheint nur bei Frauen etwas auszurichten, denn auf Männer machen Modells mit Waschbrettbauch keinen Eindruck. Während Frauen versuchen, dem Ideal nachzueifern, ruhen sich Männer hinter ihrem Waschbärbauch aus. Übergewicht entsteht, wenn es zu einer positiven Kalorienbilanz kommt, der Organismus mehr Kalorien erhält, als er verbrauchen kann, erläutert Müller-Nothmann. Während die Autoren von „Ratgebern“ noch um die richtige Diätkostform streiten, ist es jetzt notwendig, den Menschen zu verdeutlichen, dass Übergewicht mehr als ein kosmetisches Problem ist. Übergewicht macht krank, und Dicke sterben deutlich früher als Normalgewichtige. Es geht jetzt nicht mehr um Glyx, Atkins, Glax, Low Carb oder Glux, sondern vielmehr um eine bewusst gesunde und vitale Lebensführung, die die Kaloriendichte deutlich verringert. Eine Kalorie ist eine Kalorie, betont Sven-David Müller-Nothmann. Es muss zu einem Revival der Kalorientabelle kommen. Es ist einfacher und gleichzeitig sättigender mit Gemüse, Frischobst, Vollkornbrot, Hülsenfrüchten und Pellkartoffeln abzunehmen, als mit Eisbein, Gummibärchen, Pommes oder Fastfood. Wer dem Körper weniger Kalorien zuführt, als dieser benötigt, zwingt diesen dazu, Körperfett abzubauen. Wenn die Speisen dann noch ausreichend Protein enthalten und ausreichend Bewegung dazukommt, klappt die wohltuende und wichtige Abnahme bei jedem Menschen. Ein Vollkornbrot mit Tomatenmark und Harzer Käse schmeckt gut, sättigt und ist im Vergleich zu Weißbrot mit Butter und Brie geradezu kalorienarm. Gerade bei frühlingshaften Temperaturen gilt es aufzupassen, denn ein Eiskaffee hat schon 573 Kilokalorien, warnt Sven-David Müller-Nothmann. Wer sich an Gemüse, Frischobst, Pellkartoffeln satt isst und zusätzlich mageres Rind- und Schweinefleisch, Seefisch und magere Milchprodukte genießt, nimmt gesund ab.

Übergewichtigen mangelt es an dem Bewusstsein, ihrem Körper Gutes zu tun. Es kann nicht sein, dass nach einem fetten Fastfood-Mahl wirklich noch Hunger auf Pizza und dann der Sinn nach einem Sofa-Abend mit Chips steht und das auch noch täglich, ereifert sich die 3. Vorsitzende des DKDG, Diplom-Pädagogin Almut Carlitscheck über das Ess- und Gesundheitsverhalten der dicken Deutschen. Es fehlt das Gefühl für den eigenen Körper mit seinen Bedürfnissen, so dass sich die Frage nach dem Wohlergehen und der Gesundheit des Körpers erst gar nicht stellt.
Wichtig und für eine dauerhafte Gewichtsreduktion und gesunde Lebensführung unerlässlich ist regelmäßige Bewegung. Sporttrainerin Mareike Carlitscheck, Gründungsmitglied des DKGD, stellt dar, dass schon ein täglicher Spaziergang von nur 15 bis 20 Minuten in bequemen, festen Schuhen für Übergewichtige ausreicht, um das Level der Null-Bewegung auf ein gesundheitsförderndes Maß zu bringen. Wenn die alltäglichen Gänge nicht mit dem Auto, sondern zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt werden sowie die Treppe statt einer Rolltreppe genutzt wird, steigert auch dies die Fettverbrennung und regt schonend das Herz-Kreislaufsystem an. Aktuelle Forderungen an den Staat und sein Gesundheitssystem sind absurd: Keine Institution kann für die Menschen abnehmen! Dicksein ist kein Schicksal! Die Menschen können ihm nicht durch Gesetze des Staates entrinnen. Wesentlich ist die eigene Verantwortung dem eigenen Körper und der eigenen Gesundheit gegenüber. Nicht zuletzt auch die Verantwortung des Bürgers gegenüber der Gesellschaft, die Dicksein teuer bezahlen muss, erinnert Almut Carlitscheck abschließend. Weitere Informationen: http://www.dkgd.de

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