(openPR) „Krankenstand steigt erstmals wieder“ – das meldete im Februar diesen Jahres die Techniker Krankenkasse (TK). Nach vielen Jahren scheint nun eine Trendwende eingeläutet. Verglichen mit 2006 kletterten die Fehlzeiten der TK-Versicherten in 2007 um 4,3 %. Der Bundesverband der Betriebskrankenkassen hatte bei BKK-Mitgliedern bereits bis Oktober 07 einen Anstieg der Krankenzeiten um 3,49 % festgestellt. Am 28.12.2007 titelte daher die Financial Times Deutschland:
„Psychostress treibt Krankenstand“.
Denn mit den Anforderungen am Arbeitsplatz wächst die Zahl psychischer Erkrankungen. Management, Akademikerinnen und Akademiker gelten mit drei bis vier Krankheitstagen jährlich als ‚gesündeste Berufsgruppe’. Doch nun steigt auch die Krankheitsquote der Hochqualifizierten.
Die nordrhein-westfälische „Gemeinschaftsinitiative Gesünder Arbeiten e. V.“ stellt unter gesuenderarbeiten.de fest: „zehn Prozent aller Krankheitskosten und Fehlzeiten sind stressbedingt“. Zur Prävention empfiehlt sie u.a. den „qualifikationsgemäßen Arbeitseinsatz“ und die „Stärkung individueller Fähigkeiten“. In ihrem Faltblatt zu „gesunder Führung“ weist sie auf diese besondere Führungsverantwortung hin: „Ein Vorgesetzter, der seine eigene Gesundheit vernachlässigt, kann nur wenig Verständnis für die gesundheitlichen Probleme der Mitarbeiter entwickeln und aufbringen.“ Und: „Führungskräfte üben andererseits durch ihr Verhalten maßgeblich Einfluss auf Gesundheit und Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter aus.“ Das heißt:
"Gesunde Führung" dank Klima- und Selbst-Fürsorge
Wer gesund führen will, soll in seiner Abteilung auch Klima und Rahmenbedingungen für Vertrauen, Respekt und kollegiale Unterstützung schaffen. Um dies zu können, muss sie oder er auch gut für sich selbst sorgen. Professionelle Stärkung hierfür bieten z. B. Coaching und Supervision. Sie liefern weder Allheilmittel noch Patentrezept, können Executives aber vielfach ‚heilsam’ unterstützen: Sie stärken den Rücken und fördern einen langen Atem. Sie helfen Führungskräften und Teams, ‚scharf hinzusehen’ und blinde Flecken zu entdecken, was vor allem in schwierigen Situationen gesund bis lebenswichtig wird. Weil in der Beratung meist erkennbar wird, was im Alltag zu kurz kommt, dienen sie auch als Barometer und Lösungshilfe für kalte und heiße Konflikte. Gesunde Unternehmen nutzen sie daher gern zur Personalentwicklung. Denn sie wissen: Wer professionelle Beratung nutzt, schwächelt nicht, sondern will weiterkommen.
Wer diese Möglichkeit zur Förderung gesunder Arbeit nutzen möchte, findet qualifizierte Supervision und Coaching bei der Kulturwissenschaftlerin Dr. Dorle Weyers aus Bonn. Zu ihren Schwerpunkten zählen die Arbeit mit hochqualifizierten Freiberuflern, Fach- und Führungskräften und die interkulturelle Beratung. Mehr dazu erfahren Sie unter www.jobsinn.de.







