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Weiterbildungsbeteiligung in Deutschland gestiegen

20.02.200812:32 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) VDP begrüßt Bericht des BMBF / Einbindung bildungsferner Schichten wichtig

Berlin. In Deutschland beteiligen sich wieder mehr Menschen an Weiterbildungsmaßnahmen. Dies ergab eine Studie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zum Weiterbildungsverhalten der Bevölkerung, die am vergangenen Freitag veröffentlicht wurde. Der Bundesverband Deutscher Privatschulen e.V. (VDP) begrüßt die aktuellen Untersuchungsergebnisse und spricht sich für eine nachhaltige Weiterbildungsstrategie aus: „Die Beteiligung am lebenslangen Lernen in Deutschland ist in den letzten drei Jahren um insgesamt vier Prozentpunkte angestiegen“, fasst VDP-Bundesgeschäftsführerin Julia Schier die Ergebnisse des Eckdatenberichts zusammen. „Dieser Anstieg ist sehr erfreulich und setzt ein positives Zeichen in der Debatte um die Bedeutung des lebenslangen Lernens für den Erhalt individueller Beschäftigungsfähigkeit.“ Gerade angesichts der rückläufigen Weiterbildungsbeteiligung in den letzten Jahren könne der Bericht zudem als Hinweis auf eine positive Trendwende verstanden werden.

Allerdings belegten die Ergebnisse auch, wie stark die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen vom individuellen Bildungsgrad abhänge: „Je höher der Schulabschluss, desto größer ist offenbar die Bereitschaft, sich weiter zu bilden“, kommentiert Schier den Bericht. Wichtig sei es jedoch, gerade die bildungsferneren und einkommensschwächeren Bevölkerungsgruppen durch Weiterbildungsangebote zu erreichen: „Insbesondere diese Gesellschaftsschichten haben den größten Bedarf an regelmäßigen Weiterbildungsangeboten, um ihre Beschäftigungsfähigkeit zu erhalten und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Mit einer nachhaltigen Weiterbildungsstrategie könnten alle gesellschaftlichen Schichten erreicht und motiviert werden, sich beständig weiter zu bilden.“ Wesentliches Merkmal einer solchen Strategie sei neben einem geeigneten Finanzierungsmodell eine effiziente, transparente und leicht zugängliche Bildungsberatung, so Schier: „Nur wer weiß, welche Angebote es überhaupt gibt und zu welchen Konditionen er diese in Anspruch nehmen kann, wird auch dauerhaft die Chance nutzen, sich am lebenslangen Lernen zu beteiligen.“

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