(openPR) Die Unternehmen im Raum Forchheim sind mehrheitlich zuversichtlich in das neue Jahr gestartet, so die jüngste Konjunkturumfrage der IHK für Oberfranken Bayreuth. 25% der befragten Forchheimer Unternehmer sehen dem kommenden Jahr mit Optimismus entgegen, nur 11% sind pessimistisch. „In vielen Branchen ist der Aufschwung angekommen. Die Unternehmen investieren wieder und schaffen neue Arbeitsplätze. Das stärkt den Standort Forchheim“, so Christian Waasner, IHK-Vizepräsident und Vorsitzender des Industrie- und Handelsgremiums Forchheim (IHG), in einer ersten Stellungnahme zu den Ergebnissen.
Die aktuelle Geschäftslage wird überwiegend positiv beurteilt, auch wenn das Ergebnis nicht an den oberfränkischen Durchschnittswert herankommt. 33% der befragten Unternehmen beurteilen ihre derzeitige Lage positiv, 21% negativ. Bei knapp zwei Dritteln der Befragten hat sich die Ertragslage seit dem Herbst 2007 verbessert (33%) oder ist zumindest gleich geblieben (29%). „Dennoch äußern sich die Forchheimer Unternehmen mehrheitlich zufrieden“, erläutert Wolfram Brehm, IHK-Bereichsleiter Standortpolitik. „Auch viele Forchheimer Unternehmen profitieren vom Aufschwung“.
Zukunftserwartung: Nach wie vor zuversichtlich
Etwas weniger zuversichtlich als andere Teilregionen Oberfrankens, aber mehrheitlich optimistisch, blickt die Forchheimer Wirtschaft in die Zukunft. 25% der Unternehmen rechnen 2008 mit einem weiteren Aufwärtstrend, nur 11% mit einem Negativtrend. 91% der Unternehmen planen für die kommenden Monate Investitionen, was auch positive Effekte auf den regionalen Arbeitsmarkt haben wird: Im Wirtschaftsraum Forchheim gehen 21% der befragten Unternehmen von einer zunehmenden und nur 12% von einer abnehmenden Anzahl der Beschäftigten aus. Die Absicht, neue Mitarbeiter einzustellen, ist dabei ausgeprägter als im oberfränkischen Durchschnitt. „Viele Unternehmen suchen inzwischen händeringend nach Fachkräften“, so IHG-Vorsitzender Christian Waasner.
Waasner: „Bei Tarifabschlüssen Maß halten!“
Die gestiegenen Rohstoffpreise, der schwache Dollar und die Unsicherheit für die Weltwirtschaft infolge der Immobilienkrise in den USA hinterlassen in der Region noch nicht die befürchteten Spuren. Eine Nachbefragung hat zudem ergeben, dass sich die Geschäftserwartungen der Unternehmen auch nach den jüngsten Börsenturbulenzen kaum verändert haben.
Im Inland haben die Tarifrunden begonnen. Die Beschäftigten hoffen auf dabei auf deutlich steigende Reallöhne. Diese dürften den privaten Konsum steigern und die Inlandskonjunktur anschieben. „Zu hohe Lohnabschlüsse wären aber Gift für die Konjunktur“, so Waasner. An die Tarifparteien appellierte er deshalb, Maß zu halten. Die Politik sei zudem aufgefordert, den eingeschlagenen Reformkurs weiter fortzusetzen und nicht mit Blick auf die Bundestagswahl in wirtschafts- und sozialpolitischen Aktionismus zu verfallen.







