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Online verkaufen im Ausland

(openPR) Beim Online-Handel fallen einem automatisch Amazon und Alibaba ein, Otto und Zalando, auch der oberfränkische Versandhändler BAUR ist vielen ein Begriff. Längst ist E-Commerce aber auch eine Chance für kleine und mittelständische Unternehmen. Eine Veranstaltung der IHK für Oberfranken Bayreuth richtet den Blick auf den internationalen Online-Handel. Produkte im deutschsprachigen Raum über einen Online-Shop an den Mann oder die Frau zu bringen ist eine Sache, seine Produkte auch im Ausland zu verkaufen, in Frankreich, den Niederlanden oder den USA, eine ganz andere.



77 Prozent aller deutschen Onlineshops liefern laut Umfrage des Statistischen Bundesamtes bereits ins Ausland. "Von den verbliebenen planen 81 Prozent eine baldige Ausweitung ihrer Aktivitäten ins Ausland", zitiert Frank Haberkorn, Bereichsleiter Vertrieb und Marketing bei der BFS Baur Fulfillment Solutions GmbH, aus der Studie. "Vor diesem Hintergrund ist eine Expansion im Ausland fast ein Muss für Unternehmen, wollen diese langfristig im Wettbewerb bestehen."

Georg Alt, Geschäftsführer der webDa Medien GmbH in Bamberg, empfiehlt unbedingt ein strukturiertes Vorgehen beim Gang ins Ausland: "Beim Aufbau eines Shop-Systems muss man den gesamten Workflow im Auge behalten. Das Spektrum reicht von der Frage, wie ein Kunde überhaupt auf den Shop kommt, über den Bestell- und Zahlvorgang, die Verknüpfung mit einem Warenwirtschaftssystem und den Versand bis hin zu den Retouren." Schon beim Aufbau eines Onlineshops in Deutschland sollte man den Aspekt der Internationalisierung im Hinterkopf behalten, um später auf bestehende Systeme aufzubauen.

Sprachbarriere überwinden

Bei einem Online-Shop spielt nicht nur die Sprache eine wichtige Rolle. "Vielmehr gilt es, auch andere Sitten, Design-Vorlieben und Produktwünsche im Hinterkopf zu haben", so Michael Bitzinger, Geschäftsführer der Bitzinger GmbH in Hof. "Wer einen bestehenden Shop einfach in eine andere Sprache übersetzt, wird scheitern." Auch müssen Handhabung und Zahlungsarten an die landestypischen Gepflogenheiten angepasst sein", so Bitzinger. Er empfiehlt in einem ersten Schritt den Zielmarkt zu testen, etwa indem Produkte über die großen digitalen Online-Marktplätze oder Multi-County-Shops und deren Logistik-Infrastruktur getestet werden. Wie Alt rät auch Bitzinger, sich bei der Internationalisierung zunächst auf ein Land zu konzentrieren.

Geltendes Recht beachten

"Regulatorisch gibt es viel zu beachten, wenn man mit einem Online-Shop ins Ausland geht", betont Rechtsanwalt Dr. Alexander Theusner von Rödl & Partner. Dies gelte gerade beim B2C, also dem Verkauf an Endkunden. "Auch sind im Vorfeld verschiedene Entscheidungen zu treffen, etwa bei der Logistik, der Abrechnung oder der Zahlungsabwicklung". Alles müsse im rechtssicheren Rahmen ablaufen. Der Gang ins Ausland sollte deshalb unbedingt professionell begleitet werden, will man kein Lehrgeld bezahlen.

Länderspezifische Kundenwünsche beachten

"Markterfolg im Ausland geht Hand in Hand mit der Beachtung länderspezifischer Kundenbedürfnisse", so Haberkorn. Aus seiner Sicht muss eine Lokalisierungsstrategie deshalb nicht nur für Shop und Marketing entwickelt werden, sondern auch für die Kundenkommunikation, die Bezahl- und Lieferoptionen. Die Kundenkommunikation sollte auf allen Kanälen erfolgen, zeitnah und kompetent in der jeweiligen Landessprache. "So unterschiedlich wie Kultur und Sprache sind auch die Zahlungsvorlieben internationaler Kunden", macht Haberkorn deutlich. Wichtig sei auch eine unkomplizierte Retourenabwicklung.

"Wir wollen Unternehmen ermutigen, über den deutschsprachigen Raum hinaus Geschäfte via Internet zu betreiben, um so vom digitalen Binnenmarkt zu profitieren", fasst Sara Franke, Bereichsleiterin International bei der IHK für Oberfranken Bayreuth zusammen. Für interessierte Unternehmen bietet die IHK deshalb eine Veranstaltung am Freitag, den 23. November, in Burgkunstadt an.

"Dafür wählen wir mit dem 'World Café' bewusst ein modernes Format, das zur Mitarbeit anregt." Drei verschiedene Themen stehen an drei Tischen im Mittelpunkt: die technische Abwicklung, die rechtlichen Rahmenbedingungen und der Themenkomplex "Belieferung und Bezahlung".

Einbindung der Teilnehmer durch World-Café

Franke: "Alle Teilnehmer sollen dabei zu Wort kommen, ihr Know How, aber auch ihre Fragen einbringen, jeweils moderiert von Fachleuten." Die Teilnehmer durchlaufen dabei alle drei Thementische, so dass sie an allen Aspekten mitarbeiten und aus allen Fachbereichen Informationen mitnehmen können. "Auf diesem Weg wollen wir unseren Unternehmen Tipps und Tools mitgeben für ihre Internationalisierung", so Franke. "Das Spannende am World Café ist aber, dass sich dieses Veranstaltungsformat auch an Unternehmen richtet, die aktuell noch keine Internationalisierung ihres Online-Geschäftes planen, aber längerfristig angedacht haben."

Das World Café findet in Kooperation mit dem Wissenschaftscampus E-Commerce, der Fraunhofer FIT-Projektgruppe Wirtschaftsinformatik und der Universität Bayreuth statt. Verschiedene Fachleute aus der Praxis sind vor Ort, neben Alt, Bitzinger, Haberkorn und Theusner auch Tobias Langmeyer und Luis Balbach, beide dynamic commerce GmbH, Stephan Mörs, IHK-Dozent für Datenschutz, und Christian Wedlich, Wedlich Servicegruppe GmbH & Co. KG.

Teilnahme kostenlos

Die Veranstaltung findet am Black Friday statt, der in den USA seit vielen Jahren als Beginn der Weihnachtseinkaufssaison gilt, also am Freitag, den 23. November, von 08:30 Uhr bis 13:00 Uhr im Wissenschaftscampus E-Commerce (Bahnhofstraße 33, 96224 Burgkunstadt). Programm und Anmeldung über die IHK: https://ihkofr.de/blackfriday18. Die Veranstaltung ist kostenfrei, um Anmeldung wird unbedingt gebeten.

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