(openPR) Die Qual der Wahl – Tipps für die Suche nach der richtigen Studienberatung!
Wie jedes Jahr nähern wir uns den Abiturprüfungen und damit auch der unumgänglichen Frage: Was soll ich studieren? Viele angehende Abiturienten plagen sich derzeit nicht nur mit dem Stoff ihrer Prüfungsfächer herum, sondern auch mit der Frage „Wie geht’s nach dem Abitur weiter?“.
„Wir haben in Deutschland ein sehr umfangreiches Studienangebot, dass fast für jeden das richtige Studium bietet – Mann muss es nur finden!“ sagt Patrick Murray, Geschäftsführer der Berliner Studienberatung planZ. Damit bringt er das Problem der Studienwahl auf den Punkt. Bei über 8.000 Studiengängen den Richtigen zu finden, überfordert viele. Wer bei der Auswahl seines Studiums nicht auf kompetente Hilfe verzichten möchte, muss also zunächst eine geeignete Beratungsstelle finden. Und das ist heute gar nicht mehr so einfach wie die folgende Übersicht zeigt:
1. Eltern und Freunde
Vorteil: Eltern und Freunde kennen einen sehr gut.
Nachteil: Eltern und Freunde kennen sich oftmals nicht so gut mit der Hochschullandschaft aus.
2. Berufsberatung der Arbeitsagenturen
Vorteil: Kostenlose, kompetente Beratung. Viele verschiedene und kostenlose Angebote.
Nachteil: Gut die Hälfte der Beratenen ist unzufrieden mit der Beratung. (Vgl. „Berater müssen nachsitzen“, Finanztest 10/2007)
3. Studienberatung der Hochschulen
Vorteil: Die Berater kennen sich sehr gut mit den Studiengängen an der Hochschule aus. Eine Vielzahl kostenloser Angebote hilft Orientierung Suchenden.
Nachteil: Die Studienberater kennen in der Regel nur die Studiengänge der eigenen Hochschule.
4. Beratungsstellen der Kommunen und Beratungsstellen der Industrie- und Handelskammern
Vorteil: Oftmals gute Beratungsleistung ohne Kosten
Nachteil: Nicht alle der Beratenen sind zufrieden mit der Beratung. (Vgl. „Berater müssen nachsitzen“, Finanztest 10/2007)
5. Private Beratungsstellen
Vorteil: Professionelle und kundenorientierte Studienberatung.
Nachteil: Eine seriöse Beratung kostet bis zu 1.000,- Euro.
Wie wählt man also die passende Studienberatung aus? In der Regel empfiehlt sich, zunächst die kostenlosen Angebote wahrzunehmen. Vielen ist hierbei bereits gut geholfen, denn das Arbeitsamt ist oftmals besser als sein Ruf. Besonders hilfreich sind auch die Beratungsstellen der Hochschulen. Bei beiden Anlaufstellen ist es jedoch für das Beratungsergebnis entscheidend, wie gut sich die Hilfesuchenden auf das Gespräch vorbereiten. Denn gerade die öffentlichen Beratungsstellen sind oftmals überlaufen, was darin mündet, dass die Berater nicht viel Zeit aufbringen können. Deshalb sollte man sich so gut vorbereitet haben und im Beratungsgespräch die wesentlichen Fragen bearbeiten.
Wem damit nicht geholfen ist, der sollte unbedingt die privaten Studienberatungen unter die Lupe nehmen. Dabei sollte man jedoch unbedingt darauf achten, dass die Berater
1. ein abgeschlossenes Hochschulstudium haben,
2. Umfang, Aufbau und Kosten der Beratung kompetent dargestellt werden,
3. keine versteckten Kosten anfallen und
4. die Berater ein kostenloses und unverbindliches Vorgespräch zur Studienberatung anbieten, in dem man sich einen persönlichen Eindruck verschaffen kann.
In diesem Bereich gibt es viele verschiedene Ansätze in der Beratung. In der Regel kann man aber davon ausgehen, dass die Beratungsfirmen durchaus seriöse Angebote haben und sehr an der Zufriedenheit ihrer Kunden interessiert sind. Auf der Suche nach einem guten Angebot sollte man verschiedene Angebote einholen und gründlich prüfen. Wer dann noch darauf achtet, dass das Beratungsunternehmen ein gutes Renommee hat kann sicher sein, dass die Investition in die Studienberatung gut angelegt ist. Schließlich sind gerade die privaten Beratungsdienstleister auf zufriedene Kunden angewiesen. „Nur wenn wir zufrieden Kunden haben, funktioniert unser Geschäftsmodell“, erklärte Patrick Murray am 5. Februar in der Financial Times Deutschland.
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Link zum Artikel „Berater müssen nachsitzen“, Finanztest 10/2007:
http://www.test.de/themen/bildung-soziales/weiterbildung/test/-Berufsberatung/1573988/1573988/1585416/
Link zum Artikel „Private Berater lotsen Schüler“, Financial Times Deutschland 05.02.2008:
http://www.ftd.de/forschung_bildung/bildung/:Private%20Berater%20Sch%FCler/313155.html
Link zur privaten Studienberatung planZ:
http://www.planz-studienberatung.de











