(openPR) Nicht überall auf der Welt gehören Praktika zum klassischen Ausbildungsweg. Bestes Beispiel: Japan. Entsprechend selten räumen Unternehmen Studenten und Absolventen die Möglichkeit ein, Arbeitsabläufe praxisnah für einen beschränkten Zeitraum kennen zu lernen. „Ein Praktikum in Japan ist meist nur bei dort tätigen amerikanischen Firmen zu bekommen“, schildert Corinna Roosen, Inhaberin der Praktikumsvermittlung „Der Praktikant“ aus Willich, den Engpass. „Und auf diese 80 bis 100 Stellen gibt es jedes Jahr rund 10.000 Bewerbungen.“
Wer trotzdem nach Japan möchte, muss sich etwas einfallen lassen. Roosens Tipp: „Der Einstieg ist ein Praktikum bei einem japanischen Unternehmen in Deutschland. Wenn sich der Praktikant in dieser Zeit besonders bewährt, kann er das Glück haben, dass ihn die deutsche Niederlassung im Rahmen eines Projektes für einige Zeit nach Japan entsendet.“ Das kommt immer wieder vor, ist aber nicht planbar. Hier spielen ganz besonders das Geschick des Praktikanten und eine Portion Glück eine große Rolle. „Einen Versuch ist es wert“, betont Roosen, „die Aussichten, einen der umworbenen Plätze bei einer amerikanischen Firma zu bekommen, sind auch nicht viel besser.“
Immerhin bieten Praktika bei japanischen Unternehmen in Deutschland schon einiges von dem, was sich Japanologen wünschen. Denn der Umgang mit der japanischen Sprache ist meist gewährleistet. Außerdem gibt es nicht viele ausländische Unternehmen in Deutschland, die einen so hohen Mitarbeiteranteil aus dem Heimatland haben wie die japanischen.
Infos: www.derpraktikant.eu











