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Bildungscontrolling: „Qualifizierung braucht Strategie“

(openPR) Weiterbildungsmaßnahmen müssen individuell auf jedes einzelne Unternehmen zugeschnitten sein – damit Transparenz entsteht und die Kosten nicht aus dem Ruder laufen.



„Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Sobald man aufhört, treibt man zurück“, hat einst der britische Komponist Benjamin Britten gesagt. Und wie beim Rudern ist auch beim Lernen der richtige Mix aus Kraft und Technik entscheidend, um voran zu kommen. Das ist nicht erst seit der lautstark in der Öffentlichkeit geführten Debatte um die Ergebnisse der Pisa-Studie bekannt. Doch was an Deutschlands Schülern oft lautstarke und medienwirksame Kritik hervorruft, wird in der heimischen Wirtschaft meist nicht besser gemacht.

Viele Unternehmen haben zwar erkannt, dass Strukturwandel, Innovationen und steigender Wettbewerbsdruck sie dazu zwingen, das Wissen ihrer Mitarbeiter ständig aufzufrischen. Doch gehen die meisten falsch mit diesem immer wichtiger werdenden Thema um. „Zwei Drittel der Mittelständler führen Qualifizierungsmaßnahmen losgelöst von der definierten Unternehmensstrategie durch“, sagt Winfried Neun, CEO der Allensbacher Kommunikations- und Managementberatung GmbH (K.O.M.).

Vor dem Hintergrund der langjährigen Praxiserfahrung ihrer Berater hat die K.O.M. GmbH ein Instrument entwickelt, mit dem der Nutzen von Weiterbildung transparent, messbar und somit auch überprüfbar gemacht wird. Das Steuerungsinstrument mit dem Namen K.O.M.-BiCo® kontrolliert, ob die einzelnen operativen Tätigkeiten bezogen auf Aus- und Weiterbildung sowie Qualifizierung zu der Unternehmensstrategie passen, denn eine solche Verbindung ist für die langfristige Zukunftssicherung des Unternehmens zwingend erforderlich.

Die operative Praxis der Qualifizierung und die Strategie klaffen jedoch häufig auseinander. „Im Rahmen unserer Beratungspraxis beobachten wir in vielen Unternehmen, dass eine Verzahnung von Unternehmens- und Bildungszielen meist teilweise, ja manchmal sogar komplett fehlt“, beschreibt Winfried Neun die für das Unternehmen in Endeffekt ungünstige Situation. Die Folge: Das Erreichen der strategischen Ziele rückt für diese Unternehmen in weite Ferne. „In solchen Situationen wird klar, dass ein passendes Bildungscontrolling nicht vorhanden ist, beziehungsweise dessen Bedeutung auf eine Kontrolle von Aus- und Weiterbildung, Qualifizierungs- und Bildungsmaßnahmen beschränkt bleibt“, fährt der Allensbacher Berater fort. Es ist beispielsweise so, als würde ein nach Osteuropa expandierendes Unternehmen seine Mitarbeiter in Vertriebsmöglichkeiten für die USA oder in den falschen Sprachen trainieren.

K.O.M.-BiCo® ist aber nicht nur ein entscheidendes Instrument für die Planung und Steuerung betrieblicher Weiterbildung, sondern auch für die Optimierung der Qualifizierungsmaßnahmen im Unternehmen. Mit diesem Instrument lassen sich auch Nutzen und Kosten zielführend verbinden. Denn nicht nur die Qualität der Weiterbildung muss messbar sein, sondern auch der finanzielle Aspekt: Damit die Kosten für die Qualifizierung nicht aus dem Ruder laufen, ist ein Controlling erforderlich.

Das Bildungscontrolling verläuft in drei Phasen: Zunächst erfolgt ein Strategiecheck, anschließend werden die Qualifizierungsziele daraus abgeleitet. Schließlich wird der Wert der einzelnen Weiterbildungsmaßnahmen im Rahmen der strategischen Unternehmensziele bestimmt, bevor die unternehmensweite Einführung im Fokus steht.

Durch die Operationalisierung von der Unternehmensstrategie bis auf Ebene einzelner Qualifizierungsmaßnahmen entsteht so ein System, welches den Beitrag von Mitarbeiter-Weiterbildung zur strategischen Unternehmenspositionierung transparent und messbar macht. Die Bewertung von Erfolg und Aufwand für Qualifizierung wird nun für jeden im Unternehmen sichtbar.

Und genau das wird immer wichtiger, besonders im internationalen Wettbewerb, denn das Bildungscontrolling ist ein ausschlaggebender Faktor im zunehmenden Konkurrenzkampf. Die Innovationskraft eines Unternehmens entscheidet künftig über den Bestand am Markt. Entscheidend beeinflusst wird sie durch die Qualität der Mitarbeiter – sowie deren Kraft und Technik beim Rudern gegen den Strom.

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