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Employer Branding: Mittelstand hat Nachholbedarf

(openPR) Nur wenige Mittelständler nutzen Employer Branding als Chance zur eigenen Positionierung im derzeit harten Wettbewerb um die besten Nachwuchs- und Führungskräfte. Erste Ergebnisse einer neuen Studie der K.O.M. Kommunikations- und Managementberatungsgesellschaft aus Allensbach weisen auf einen engen Zusammenhang zwischen strategisch fundierten Arbeitgebermarken und einer erhöhten Identifikation, einem Commitment und verstärkter Leistungsbereitschaft hin. Der Mittelstand gerät im Rennen um die „besten Führungskräfte“ ins Hintertreffen.



So ist für den Vorsitzenden des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMV), Mario Ohoven, das Urteil, dass der deutsche Mittelstand gegenüber den Großkonzernen eine nur wenig vorausschauende Personalpolitik betreibe, pauschal so nicht richtig. Denn zum einen seien mittelständische Unternehmen in der Regel bemüht, ihren Nachwuchs selbst auszubilden. Aber: Umso ärgerlicher sei es, wenn dann nach Abschluss der Ausbildung die junge Fachkraft von einem Konzern abgeworben werde, was oft genug passiert, so Mario Ohoven im Interview mit der Neunsight, dem bundesweit einzigen Magazin für Wirtschaftspsychologie und Management. „Leider sind jedoch Klein- und Mittelbetriebe für die meisten Hochschulabsolventen noch immer keine attraktive Alternative zum Konzernjob. Hier muss auf der Angebots-, aber vielleicht noch mehr auf der Abnehmerseite ein Umdenkprozess stattfinden“, so Mario Ohoven und verweist auf die Möglichkeiten, die ein strategisch eingeführtes Employer Branding bieten kann.

Unterstützung erhält Mario Ohoven vom Präsidenten der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) Dr. Dieter Hundt. „In Zeiten des Fachkräftemangels müssen sich Unternehmen am Markt positionieren, um die besten Nachwuchskräfte zu bekommen. Vor allem im Mittestand ist ein gezieltes Werben um die „Besten“ lange vernachlässigt worden“, beurteilt der noch bis zum Ende des Jahres im Amt befindliche Geschäftsführende Gesellschafter der Allgaier Werke in Uhingen die Entwicklung. Erste Schritte seien im Mittelstand gemacht, aber nur wenige Unternehmen haben das Employer Branding als strategische Marke – auch zur Übernahme einer unternehmensweiten Strategie – verstanden und umgesetzt. „Employer Branding ist mehr als nur eine vorausschauende Personalpolitik, sondern eine zentrale Führungsaufgabe“, so der BDA-Präsident im Exklusiv-Interview mit der Neunsight.

Für den Geschäftsführer der K.O.M. GmbH aus Allensbach, Winfried Neun, steht fest, dass das Angebot an Fach- und Führungskräften in den nächsten Jahren drastisch zurückgehen wird. „Daher ist die effektive Bindung von hochqualifizierten Mitarbeitern eine zentrale Führungsaufgabe, die nicht mehr allein der Personalabteilung überlassen werden darf“. Erste Ergebnisse einer derzeit noch in der Endphase befindlichen Studie der K.O.M. GmbH weisen auf einen engen Zusammenhang zwischen zukünftigen Unternehmenserfolg und einer strategischen Personalpolitik hin, so Winfried Neun. „Nur die Unternehmen, die in Zukunft ein effektives Employer Branding betreiben, werden die steigenden Recruitingkosten von qualifiziertem Personal in erträglichen Grenzen halten können“.

Die positiven Effekte einer erfolgreichen Arbeitgebermarke liegen, so Winfried Neun, auf der Hand. Die Mitarbeitergewinnung und Mitarbeiterbindung wird optimiert, die Unternehmenskultur und Leistungskultur sowie das Unternehmensimage verbessert, was langfristig den Marken- wie auch den Unternehmenswert steigert. Darüber hinaus bietet die K.O.M. GmbH mit dem Tool K.O.M.- EBS eine Messmethode auf Grundlage einer Balanced Scorecard an, die verlässliche Daten hinsichtlich der Zufriedenheit der Mitarbeiter im Unternehmen liefert. „Aus den so gewonnen Ergebnissen lassen sich in kürzester Zeit Strategien zum Stimmungsmanagement und zur Mitarbeitermotivation entwickeln, die darauf abzielen, die hohe Personal-Fluktuation zu verringern“, so der Geschäftsführer der Allensbacher Unternehmensberatung.

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