(openPR) Denn sie wissen nicht, was sie tun:
62 Prozent der mittelständischen Unternehmen agieren im Personalmarketing ohne Strategie – 65 Prozent kennen die Erwartungen ihrer Bewerber nicht.
Mythos Standortnachteil ländlicher Raum:
Der Unternehmensstandort ist nicht ausschlaggebend: Die wenigsten Probleme bei der Personalsuche haben Unternehmen aus Kleinstädten im ländlichen Raum, die größten Schwierigkeiten melden Mittelständler in Ballungsräumen einer Großstadt.
Wider besseres Wissen:
90 Prozent der Mittelständler sagen: Employer Branding, also der Aufbau ei-ner Arbeitgebermarke, sei in Zukunft erfolgsentscheidend im Kampf um die Fachkräfte – aber mehr als zwei Drittel setzen noch keine Maßnahmen um.
DAS Managementthema der Zukunft:
90 Prozent der Mittelständler sehen im Employer Branding ein entscheiden-des Managementfeld, 82 Prozent möchten ihre Kenntnisse erweitern und diesen Bereich ausbauen.
Kompetenzportal gestartet:
TOP JOB bietet einen Onlineratgeber zu „Employer Branding im Mittelstand“ unter www.top-arbeitgebermarke.de.
Überlingen – Vielen mittelständischen Unternehmen fehlt trotz des akuten Fachkräftemangels die Strategie bei der Personalsuche. Insbesondere beim Aufbau einer Arbeitgebermarke zeigen sie große Defizite. Zu diesem Ergebnis kommt eine von compamedia, den Ausrichtern von „TOP JOB – Die 100 besten Arbeitgeber im Mittelstand“, initiierte Umfrage unter mittelständischen Unternehmen in Deutschland. Mit dem neuen Onlineportal www.top-arbeitgebermarke.de bietet TOP JOB ab heute Tipps und eine Plattform für den Austausch rund um das Thema Employer Branding im Mittelstand.
Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass viele mittelständische Unternehmen im Recruiting und bei ihrer Darstellung als attraktiver Arbeitgeber erhebliche Defizite aufweisen. Ein Großteil der befragten Unternehmen konnte im vergangenen Jahr offene Stellen nicht besetzen (69 Prozent). Die Probleme sind hausgemacht, denn 62 Prozent der Befragten geben an, dass in ihrem Unternehmen keine Strategie für das Personalmarketing existiert. Weiterhin missachtet die Mehrheit der deutschen Mittelständler die Grundregeln des Arbeitgebermarketings, des so genannten Employer Brandings: Rund zwei Drittel der Unternehmen stimmen ihre Arbeitgebermarke nicht auf die Unternehmensmarke ab, die Mehrheit kommuniziert nicht klar, welchen Mehrwert sie Bewerbern bietet (69 Prozent). Außerdem arbeiten viele der Befragten beim Aufbau der Arbeitgebermarke nicht abteilungsübergreifend (64 Prozent).
Silke Masurat, Geschäftsführerin der compamedia GmbH: „Wider besseres Wissen vernachlässigt die Mehrzahl der mittelständischen Unternehmen in Deutschland das aktive Arbeitgebermarketing. Laut unserer Umfrage kennen 65 Prozent der Mittelständler nicht einmal die Erwartungen der potenziellen Bewerber an ihr Unternehmen. In Zeiten des Fachkräftemangels ist es unerlässlich, dass die Unternehmen jetzt professioneller agieren und sich gezielt als attraktive Arbeitgeber positionieren.“
Mythos Standort: Ländlicher Raum nicht im Nachteil
Die häufig vertretene Meinung, ländliche Standorte seien für den Mittelstand ein Nachteil bei der Mitarbeitergewinnung, wird in der Umfrage widerlegt. Die größten Schwierigkeiten bei der Personalgewinnung haben Mittelständler im Ballungsraum einer Großstadt (36 Prozent). Mehr als die Hälfte der teilnehmenden Unternehmen, die keine Rekrutierungsprobleme haben, sitzen in einer Kleinstadt oder im ländlichen Raum (53 Prozent). Sie schaffen es durch eine intelligente und klar definierte Bewerberansprache, geeignetes Personal zu finden. Eine erfolgreiche Personalsuche ist folglich nicht in erster Linie von der Attraktivität des Standortes abhängig. Entscheidend sind vielmehr Faktoren wie zum Beispiel die Anziehungskraft und das Image als Arbeitgeber.
Managementfeld der Zukunft: Employer Branding
Fast jeder Zweite gibt an, dass Employer Branding derzeit noch einen geringen Stellenwert im Unternehmen einnimmt. Jedoch sind fast 90 Prozent der Befragten der Meinung, dass der strategische Aufbau einer Arbeitgebermarke in Zukunft wesentlicher Bestandteil des Personalmanagements sein wird. Auch wenn nur die wenigsten der Befragten heute schon konkrete Employer-Branding-Maßnahmen umsetzen, hat sich mehr als die Hälfte von ihnen zumindest schon mit dem Aufbau einer Arbeitgebermarke beschäftigt und plant, diesen Bereich auszubauen. „Kenntnisse im Employer Branding werden zur Schlüsselqualifikation für Personal- und Marketingmanager werden. Und für Seminaranbieter wie auch für Marketing- und Kommunikationsdienstleister wird sich ein neuer interessanter Markt öffnen“, schätzt Silke Masurat.
TOP JOB startet Onlineportal zum Thema Employer Branding
Konkrete Tipps dazu, wie sich mittelständische Unternehmen im Wettstreit um die besten Köpfe attraktiv machen können, finden Personalverantwortliche, Geschäftsführer und Kommunikationsverantwortliche ab heute auf dem Portal
top-arbeitgebermarke.de. „Die Umfrageergebnisse zeigen, dass im Mittelstand Bedarf besteht am Aufbau eines attraktiven Arbeitgeberimages. Gleichzeitig ist das Wissen um die Inhalte und die Vorgehensweise beim Employer Branding nur bedingt vorhanden. Mit TOP-arbeitgebermarke.de wollen wir eine Plattform zum Austausch schaffen, die den mittelständischen Unternehmen wertvolle Anregungen zum Aufbau einer eigenen Arbeitgebermarke bietet“, sagt Silke Masurat.
Zur Umfrage „Arbeitgebermarke“:
Die Umfrage „Arbeitgebermarke“ wurde im Januar 2008 von der compamedia GmbH unter Geschäftsführern, Inhabern und Personalverantwortlichen von mittelständischen Unternehmen in ganz Deutschland durchgeführt. 280 Unternehmen haben sich an der Umfrage beteiligt.










