(openPR) Nachdem Nokia rund 88 Millionen Euro als Fördergelder "kassiert" hat, wird nun das Werk in Bochum geschlossen. Interessant dabei ist die Tatsache, dass der Vertrag erst vor kurzer Zeit ausgelaufen ist. Begründet wird der Schritt mit zu hohen Lohnkosten, dabei machen die Lohnkosten jedoch nur 5 % vom Gesamtpreis eines Handys aus. Die Produktion soll jetzt nach Rumänien verlegt werden - hier sind die Löhne um den Faktor 10 günstiger. Es ist nur eine Frage der Zeit bis Nokia auch dort den Standort schließt, um zum nächst attraktieveren Ziel zu wandern. Dagegen ist rein ökonomisch nichts einzuwenden. Jedoch sollte Nokia bedenken, dass hier immense Fördergelder aus Steuermitteln geflossen sind. Dies wird in Rumänien vermutlich ähnlich sein.
Es gab eine Zeit, da trugen die Unternehmen eine Verantwortung für Ihre Mitarbeiter, denen Sie ja den Gewinn zu verdanken haben. Immerhin hat Nokia an der Börse gut zugelegt und die Gewinne sind auch nicht mager. Große Firmen sollten mehr Verantwortung übernehmen, anstatt den Gewinn bis ins Unendlich zu steigern. Hiervon profitieren nur wenige.
Berücksichtigen sollte Nokia auch den Konsumenten. Viele Konsumenten werden jetzt auf andere Marken umschwenken, um Nokia nicht zu unterstützen. Unterstützen Sie die Belegschaft und schreiben Sie Ihre Meinung an
. Die Politik von Nokia steht in direktem Widerspruch zu den Aussaugen und Slogans für eine bessere Kultur.
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