(openPR) Der Vorschlag von Thomas Kümpel zur Schaffung eines S-Bahn-Anschlusses für Kerpen Mitte wird von der FDP Kerpen grundsätzlich begrüßt. Die Liberalen sehen einen großen Vorteil in einer solchen Maßnahme. Die Kerpener Bürgerinnen und Bürger würden hiervon enorm profitieren.
Die Maßnahme müsste allerdings so gestaltet werden, dass bestimmte Hürden zur Realisierung von vornherein ausgeschlossen werden. Es wird ohnehin schwierig sein, ein entsprechendes Planfeststellungsverfahren für die Trasse durchzusetzen. „Der Vorschlag von Kümpel muss überdacht und modifiziert werden", so Hubert Erkes, der Vorsitzende der FDP Fraktion im Rat der Stadt Kerpen.
„Wir halten einen Haltepunkt am Rathaus für nicht realisierbar. Hiermit sind zu viele Hürden und Schwierigkeiten verbunden. Dennoch ist die von Herrn Kümpel vorgeschlagene Trassenführung sinnvoll. Der Endpunkt der S-Bahn darf aber nicht am Rathaus liegen. Es ist vielmehr zweckmäßig, den Bahnsteig außerhalb der geschlossenen Ortslage am Rande der Bebauung im Bereich des Hubertusbusches anzulegen. Hier sind genügend Flächen auf freiem Feld, um den Haltepunkt mit Parkmöglichkeiten zu gestalten.“
Die FDP will den Vorschlag von Thomas Kümpel mit der Änderung unterstützen.
„Wir werden die Angelegenheit auf die Tagesordnung einer der nächsten Sitzungen des Planungsausschusses setzen lassen, um eine grundsätzliche Meinungsbildung in der Kerpener Kommunalpolitik herbeizuführen", so Erkes, „eine Trassenführung bis zum Ortsrand von Kerpen-Mitte wird die Probleme der Umsetzung reduzieren.“









