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Ebel Freise erzählt Zeitgeschichte in der Holocaust-Gedenkwoche

12.01.200800:56 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Ebel Freise erzählt Zeitgeschichte in der Holocaust-Gedenkwoche
Politologe Eberhard B. Freise auf Lese-Reise zur Holocaust-Woche
Politologe Eberhard B. Freise auf Lese-Reise zur Holocaust-Woche

(openPR) Erinnerungs-Roman „Der Mischling“ als Lesebuch für Schüler

Erfurt - Im Rahmen der diesjährigen Holocaust-Gedenkwoche liest der Schriftsteller Eberhard („Ebel“) Freise auf Einladung des Bildungswerks Erfurt der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) an Thüringer Schulen. Mit Episoden aus seinem zeitgeschichtlichen Roman „Der Mischling“ erinnert der Ich-Erzähler als Vorleser an die Opfer, die das verbrecherische NS-Regime seiner jüdischen Familie abverlangt hat. Seine Zuhörer sind heranwachsende Gymnasiasten und Berufsschüler, die heute im gleichen Alter sind wie der Protagonist in Freises Reportage-Roman, der im Spannungsfeld zwischen der Reichskristallnacht 1938 und dem Juni-Aufstand von 1953 spielt.



Der „DenkTag“ für Tausende von Schülern erinnert an die Befreiung des NS-Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar 1945. Freises „Mischling“ ist ein literarisches Hohelied der Mutterliebe auf die von den Nazi-Schergen in Auschwitz ermordete jüdische Mutter. Zugleich zeichnet der Autor ein Genrebild der um ihre Contenance in Geist und Besitz, ja ums Überleben kämpfenden untergehenden bürgerlichen Gesellschaft. Aber er zeigt auch schonungslos, wie der staatliche Terror im Dritten Reich sich mit der individuellen Schuld von Betroffenen unheilvoll verwoben hat.

Seine Lese-Reise führt den Berliner Journalisten Freise, der vor über 50 Jahren in Weimar und Erfurt zur Schule gegangen ist, in folgende Schulen: am 21. Januar in das Erfurter Gymnasium Pierre de Coubertin, am 22. Januar in das dortige Königin-Luise-Gymnasium sowie in die Staatliche Berufsbildende Schule in der Leipziger Straße, am 23. Januar ans Goethe Gymnasium in Weimar sowie am 24. Januar an das Max-Näder-Gymnasium in Königsee im Thüringer Wald.

Im Rahmen der „Heidecksburger Gespräche“ der Adenauer-Stiftung rezitiert Freise seinen Roman im Porzellan-Kabinett auf Schloss Heidecksburg im thüringischen Rudolstadt, diesmal in einer öffentlichen Veranstaltung am 23. Januar. Rudolstadt ist die Kreisstadt des Bergdorfs Meura, wo sich Freise mit seiner Mutter bei Kleinbauern vor der Gestapo versteckt gehalten hatte.

In der Begegnungsstätte Kleine Synagoge zu Erfurt trifft Ebel Freise auf Thomas Geve aus Israel, einen gleichaltrigen Zeitzeugen, der als jugendlicher Häftling im April 1945 zusammen mit 900 anderen Kindern aus dem KZ Buchenwald (Thüringen) befreit worden war. Geve hat das Grauen in 82 Zeichnungen und Skizzen überliefert, die er während seines Aufenthalts im „Kinderblock“ von Buchenwald angefertigt, dem Kunstmuseum von Yad Vashem gestiftet und in dem Buch „Es gibt hier keine Kinder“ zusammen- gefasst hat. Unter dem gleichen Titel werden Geves Zeichnungen nun ab 21. Januar für 14 Tage in der Kleinen Synagoge öffentlich ausgestellt.

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