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Heimerziehung: mehr Wohlbefinden, häufig langweilig

09.01.200811:56 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Heimerziehung steht in einem - durchaus begründet - schlechten Ruf. Doch hat sich während der letzten Jahre viel zum Positiven verändert, stellten Professor Dr. Gunter Adams und Peter Jankowski (Würzburg) in einer Befragung ehemaliger "Heimkinder" fest.

"Ausgeliefertsein, Hilflosigkeit, Angst" oder "Nötigung" werden nur in Ausnahmefällen testiert.
"Selbstbestimmung und Entscheidungsfreiheit" wird von der Mehrheit angegeben. Ähnlich positiv sind die Wertungen für "Beziehungen zu Autoritätspersonen" "Angstfreiheit, Wohlbefinden, soziale Beziehungen in der Schule". In einem mittleren bis positiven Bereich liegen die Wertungen zu "Bewegungsfreiheit", "Soziale Bindungen", "Allgemeine Perspektive: Freude, Sorgen, Wohlbefinden."

Allerdings beklagen sich viele Befragte über "Mangelnde Anregung durch Freizeitangebote". Mögliche Beschäftigungen werden häufig als uninteressant empfunden. Die Untersucher vermuten: "Dies hat wohl damit zu tun, dass in einigen Gruppen Fernsehen, Gameboy sowie Computerspiele verboten sind."

Gunter Adams, Peter Jankowski:
Was hat geholfen? Wirkungen von Heimerziehung
in: E. Plume, G. Adams, N. Beck, A. Warnke (Hrsg.):
Kind und Zeit, Psychische Störungen, Entwicklungsverlauf und gesellschaftlicher Wandel
Pabst, 180 Seiten, ISBN 978-3-89967-421-7

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