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Berliner Flughafen: Die Rettung des Tempelhofs

07.01.200812:07 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Berliner Flughafen: Die Rettung des Tempelhofs
Flughafen Tempelhof: Ein Rosinenbomber auf den Vorfeld
Flughafen Tempelhof: Ein Rosinenbomber auf den Vorfeld

(openPR) Drei von vier Berliner sind dagegen, den Flughafen Tempelhof zu schließen. Die Bürger wollten seine Identität mit dem weltberühmten Flughafen wahren. Der Widerstand wird nun immer größer: Berliner Bürger haben ihre Bildersammlung mit über 800 Fotos vom Flughafen ins Internet gestellt. Verbunden ist die Internetseite mit einem eindeutigen Aufruf gegen die Schließung des Flughafens Tempelhof.



In den vergangenen 12 Wochen haben schon 128 341 Berliner für den Erhalt des City-Airports unterschrieben. In den nächsten knapp sechs Wochen müssen noch 40 000 Unterschriften zusammenkommen, damit es im Juni zu einem Volksentscheid kommt. Das Volksbegehren ist der wichtigste Schritt, aber nicht der Einzige: Die Initiatoren einer Internet-Seite erinnern mit Bildern des Flughafens an seine prachtvolle Zeit und stimmen Altkanzler Helmut Schmidt zu: „Berlin sollte Tempelhof nicht aufgeben. Die Hauptstadt der Republik darf jetzt die große und letzte Chance nicht verpassen, einen bundesweit einmaligen Standortvorteil zu nutzen: einen Flughafen in unmittelbarer Nähe der Innenstadt."

Was die Initiatoren erreichen wollen? Alle Berliner sollen sich gegen die Schließungsabsicht des Berliner Senates und damit auch gegen Wowereit stellen. "Wir fordern den Regierenden Klaus Wowereit auf, seinen Höhenflug - jenseits der Berliner Bürger - zu beenden und wieder in der Mitte seiner Bürger zu landen", sagt Michael Paul, Initiator des Projekts. Die Betreiber der Bildersammlung gehörten zu den Befürwortern des Flughafens Tempelhof. "Wir werden auch gerne als Ewiggestrige bzw. Rosinenbombergeneration, BZ-Leser oder der Wirtschaft nahe stehenden Parteien und Organisationen zugeordnet", sagt Paul weiter. Der Flughafen Tempelhof sei nicht die primäre Angelegenheit der oben genannten Gruppierungen oder eines Friedbert Pflüger, es eine parteiübergreifende Angelegenheit aller Berliner. "Es geht uns nicht um das Lamentieren oder Nostalgie, sondern um Standortvorteile, wirtschaftliche Interessen, Zukunftschancen und auch um die Identität unserer Stadt", schimpft Paul.

Die Länderfusion mit Brandenburg blieb aus und Berlin würde künftig keinen einzigen Flughafen mehr haben. Viele Arbeitsplätze würden dann nach Brandenburg verlagert und auf die Steuereinnahmen aus dem Flughafenbetrieb müsse Berlin verzichten, glauben die Initiatoren des Projekts. Der Wirtschaftstandort Berlin werde dadurch geschwächt. Auf die Rolle des Ergänzung- bzw. Entlastungsflughafen bereiten sich in Brandenburg die Flughäfen Finow und Schönhagen vor - ohne damit den viel zitierten Bau des Flughafens BBI zu gefährden. "Den Berlinern Steuerzahler bleibt ab Oktober 2008 ein Flughafen als Brachliegendes Land das dem Steuerzahler Millionen Euro jährlich kosten wird".

2007 haben Tegel, Tempelhof und Schönefeld mit über 20 Mio. Passagieren 240 Mio. Euro Umsatz erwirtschaftet - ab 2011 wird Berlin an diesem enormen Markt " Flughafenbetrieb " nicht mehr beteiligt sein. "Diese maßgebliche Verlagerung von Wirtschaftskraft von Berlin nach Brandenburg motiviert uns, für Berlin den Flughafen Tempelhof zu erhalten. Berlin ist im Wettstreit um Investoren, ein Konkurrent von Brandenburg", erklärt Paul. Und wenn heute absehbar ist, dass für den künftigen BBI ein Ergänzung- bzw. Entlastungsflughafen nötig wird, dann stehe Berlin Tempelhof diese Rolle zu und dürfe nicht auch noch den Brandenburgern widerstandslos überlassen werden.

Auf der Internetseite der "Bildersammler und Tempelhofer" werden alle Berliner aufgerufen, ihre Bilder vom Flughafen Tempelhof vom Dachboden zu holen. "Diese Bilder und Ihre Geschichte dazu werden in der „Besucher-Galerie“ auf unserer Homepage veröffentlicht", erklärt Paul.

www.tempelhof-bleibt-flughafen.de

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