(openPR) „Chiffre“ bedeutet in diesem Zusammenhang „Kennzeichen“ oder „Kennziffer“, demzufolge schalten „Chiffreanzeigen“ meist größere Personalberatungen; Sie haben das bestimmt schon in der einen oder anderen Zeitung gesehen.
Aber auch Unternehmen bedienen sich dieser Art von Stellensuche. Dies kann aus Konkurrenzgründen geschehen, weil man vermeiden möchte, dass Mitbewerber Einblick in die eigene Unternehmensstruktur gewinnen. Ebenso denkbar ist aber auch, dass das Unternehmen einen leitenden Angestellten ersetzen will und dieser davon noch nichts erfahren soll oder man möchte ein neues Marktsegment erobern und die Konkurrenz darüber noch im Unklaren lassen. Auch kann es vorkommen, dass das angeschlagene Image eines Unternehmens die Personalleitung dazu bewegt, eine Chiffreanzeige aufzugeben.
Die Vorteile des Unternehmens sind nicht immer die Vorteile des Bewerbers. Denn Sie haben in der Regel keine Möglichkeiten, sich vorab, etwa telefonisch über die Stelle zu informieren und theoretisch ist es auch möglich, dass Sie sich bei Ihrem eigenen Unternehmen bewerben, was natürlich fatal sein kann!
Zudem verlängert die Chiffre-Weiterleitung den Weg Ihrer Bewerbung und vergrößert dadurch auch Ihre Wartezeit.
Aber wie erkennen Sie eine „seriöse“ Chiffreanzeige, da sich dahinter oft auch unseriöse Angebote verbergen können? Tipp: Die Anzeige sollte jene aussagefähigen Informationen enthalten, die Sie für Ihre schriftliche Bewerbung benötigen oder über eine Personalberatung geschaltet ist, denn dort können Sie notfalls dann die nötigen Informationen telefonisch erfahren. Senden Sie eine Kurzbewerbung, bestehend aus einem kurzen Anschreiben, einem knappen (tabellarischen) Lebenslauf und ein Foto. Bitte vergessen Sie nicht auf dem Briefumschlag gut leserlich die „Chiffrenummer“ zu notieren!
Um das Risiko einer Bewerbung bei der eigenen Firma zu umgehen, fügen Sie bitte einen Sperrvermerk hinzu, also diejenigen Firmen, an die Ihre Bewerbung nicht weitergeleitet werden darf.










