(openPR) Kommt die Hirnforschung auf Dauer ohne Quantenphysik aus? Die aus der Chaostheorie bekannten sog. CHAOTISCHEN ATTRAKTOREN sind nach Ansicht des Mathematikers und früheren Rektors der Ruhr-Universität Bochum Prof. Dr. Günter Ewald ein mögliches - bisher fehlendes - Bindeglied zwischen quantenphysikalischen Mikro- und neurobiologischen Makrophänomenen.
Noch 2006 publizierten der Neurowissenschaftler Christof Koch und der Physiker Klaus Hepp eine Arbeit in der Zeitschrift Nature, die hinsichtlich der Möglichkeit, Neurobiologie quantenphysikalisch zu erklären, ein überwiegend negatives Fazit zog. Zumindest in Teilen scheint Christof Koch seine kritische Haltung inzwischen revidiert zu haben.
Anlass ist ein Artikel von Prof. Dr. Günter Ewald im Online-Magazin psychophysik.com, der quantenphysikalische Ansätze zur Erklärung von Phänomen wie Bewusstsein, Wille, Geist oder Selbst analysiert. In der nichtlinearen Hirnbiologie, insbesondere im Zusammenhang mit den von Singer und Gray entdeckten 40 Hertz-Schwingungen, so wird betont, sind so genannte chaotische Attraktoren zu erwarten, die aufgrund ihrer hohen Sensibilität bereits auf Quantenprozesse reagieren. Siehe hierzu auch:
Hirnforschung und Quantenphysik:
http://www.psychophysik.com/html/re020-quantenphysik-hirnforsch.html
Interview mit Prof. Dr. Günter Ewald
http://www.psychophysik.com/html/re0201-quantenphysik-gehirnfor.html
Eine quantenphysikalisch erweiterte Hirnforschung dürfte laut Ewald noch einige Überraschungen bergen, besonders in Bereichen, die für viele Naturwissenschaftler bisher wissenschaftliches Tabu gewesen sind.












