(openPR) Erstmals in der deutschen Filmgeschichte haben sich Stuntleute zu einem Verband zusammengeschlossen. Der am 9. Dezember in Berlin gegründete Bundesverband deutscher Stuntleute e.V. hat es sich zum Ziel gesetzt, Sicherheitsstandards zu etablieren und für eine bessere Aus- und Fortbildung zu sorgen.
Der Verband will außerdem mit Versicherungen über einen geeigneten Schutz für die Berufgruppe verhandeln. „Viele Stuntleute arbeiten noch ohne eine angemessene Versicherung“, sagte der Vorstandsvorsitzende François Doge am Freitag in Berlin. Durch etablierte Sicherheitsstandards solle außerdem die Anzahl der Unfälle in Zukunft reduziert werden.
Geschäftsführer René Lay betonte, er habe in diesem Jahr durch Klagen bereits erreicht, „dass die Stuntleute endlich wieder an der Verwertung ihrer Leistungsrechte beteiligt werden“. In ganz Deutschland arbeiten rund 300 Stuntleute.
Bei der Gründung wurden folgende Stuntkoordinatoren gewählt: François Doge (Vorstandsvorsitzender), Ronnie Paul (Stellv. Vorsitzender), René Lay (Geschäftsführer) und die Vorstandsmitglieder: Volkhart Buff, Holger Kriechel, Michael Mohr, Ernst Reinmann, Mac Steinmeier. Die Mitbegründer sind allesamt Leiter führender Stuntfirmen in Hamburg, Köln, München und Berlin.
















