(openPR) Viele Heilpraktiker, Ärzte, Zahnärzte und Psychologen haben die Kinesiologie in ihre Arbeit integriert. Laien wenden die Methode als Hilfe zur Selbsthilfe an. Das ganzheitliche Verfahren wird bei körperlichen, seelischen und kognitiven Problemen eingesetzt.
Stuttgart, 20.11.2007. Wer sich körperlich oder seelisch nicht wohl fühlt, fragt sich oft: Was fehlt mir, wer oder was kann mir helfen? Die Kinesiologie hat darauf eine verblüffend einfache Antwort: Das Diagnose- und Therapie-verfahren geht davon aus, dass jeder Organismus selbst am besten weiß, was ihn stärkt und was ihn schwächt.
„Bisher gibt es sehr wenig wissenschaftlich anerkannte Untersuchungen zur Kinesiologie,“ sagt Dr. Wolfgang Widmaier von der Union Deutscher Heilprak-tiker Landesverband Baden-Württemberg. „Die Praxis zeigt aber, dass viele Therapeuten ihren Patienten mit dieser Methode helfen können.“
Der Begriff Kinesiologie leitet sich ab aus den beiden griechischen Worten Logos (Lehre) und Kinesis (Bewegung). Bewegung meint dabei im ganzheitli-chen Sinne die Bewegung des Körpers, die Bewegung der Emotionen und die Bewegung des Geistes. Damit ist die Kinesiologie bei Störungen dieser drei Ebenen – Körper, Seele und Geist – einsetzbar.
Die Grundlagen wurden in den 60er-Jahren von dem amerikanischen Chiro-praktiker Dr. George Goodheart entwickelt. Er entdeckte zunächst auf der Basis des neurophysiologischen Muskeltests die Möglichkeit, Korrekturen durchzuführen, indem er neurolymphatische Punkte auf der Körpervorderseite sowie rechts und links neben der Wirbelsäule massierte oder auf bestimmte Punkte am Kopf berührte. Vor dem Hintergrund der Traditionellen Chinesi-schen Medizin stellte er dann fest, dass unsere Muskeln über die Meridiane mit den Organen verbunden sind.
Jede Form von Stress – zum Beispiel falsche Ernährung, Schmerzen oder psychische Probleme – kann die Muskeln und damit den Energiefluss schwä-chen. Die Muskeln reagieren auf Stress gemäß Goodherats Beobachtungen wie ein Bio-Feedback-System. Aus dieser Erkenntnis heraus entwickelte er das wichtigste Instrument der Kinesiologie – das Muskeltesten mit dem Indikator-muskel.
Die klassische Kinesiologie verwendet drei Methoden, die unterschiedlich arbeiten. Der Chiropraktiker Dr. John F. Thie fasste Goodhearts Erkenntnisse zusammen und ordnete sie zum „Touch for Health“. Diese Körperintegrierte Kinesiologie, wird eingesetzt, um das Immunsystem zu stärken und die Selbst-heilungskräfte zu aktivieren. Daraus entwickelte sich die Emotionale Kinesio-logie (Three in One Concepts). Dabei arbeitet der Muskeltest an Problemen, die durch emotionale Erlebnisse entstanden sind. Durch bestimmte Techniken soll es sogar möglich sein, alte Traumata aufzulösen. Der dritte Ansatz, die Edu-Kinestetik, beschäftigt sich mit mental-kognitiven Problemen. Diese Methode wird zum Beispiel bei Lernschwierigkeiten von Kindern eingesetzt.
Auch die Medizin nutzt die Möglichkeiten des Muskeltests: So testen zum Beispiel Heilpraktiker aus, welche Bach-Blüte einem Patienten am besten helfen kann oder ob wie er Lebensmittel verträgt. Außerdem kann man mit einer speziellen Methode Krankheitsursachen sondieren und mit Organtestsät-zen geschädigte Organe erkennen.
Die Kinesiologie eignet sich für fast alle gesundheitlichen Probleme, insbeson-dere für chronische Atemwegserkrankungen, Magen-Darm-Probleme, Rücken-schmerzen, Tinnitus und Allergien. Ein weiteres Anwendungsgebiet sind psychische Probleme wie Stress, Aufmerksamkeitsstörungen, Lernblockaden bei Kindern, Unruhe oder Erschöpfungszustände.
Dr. Widmaier warnt allerdings davor, die Kinesiologie als einziges Diagnose- oder Therapieverfahren einzusetzen: „Verantwortungsvolle Therapeuten nutzen den Muskeltest als Wegweiser und sichern die Diagnose durch weitere Untersuchungen ab, wie z.B. Labortests oder Röntgen. Außerdem eignet sich der Muskeltest gut, um Behandlungsschritte zu präzisieren.“
Qualifizierte Therapeuten finden Interessenten z.B. über den Europäischen Verband für Kinesiologie e.V. www.kinesiologie-verband.de
Literatur:
Ergebnisse der neuesten wissenschaftlichen Studie unter
http://www.kinesiologieverband.de/CoMed-Artikel/0708_Einsatz-Kinesiologischer-Muskeltest.pdf
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