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Wenn 2,50 Euro für ein warmes Essen fehlen

20.11.200713:13 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Kinder mit knurrendem Magen können nicht lernen

Bonn/Köln – Die Wirtschaft wächst, die Gehälter der Manager schießen in die Höhe und viele Eltern haben kein Geld, um ihren Kindern mittags eine warme Mahlzeit in der Schule zu bezahlen. Eine Momentaufnahme aus dem immer noch verhältnismäßig reichen Deutschland. Sind die Eltern arm, bleiben es oft auch die Kinder. Schlimm für diese Familien, und ebenso schlimm für den Wirtschaftsstandort Deutschland. „Lehrer beklagen, dass die Schüler oftmals mit knurrendem Magen in den Klassenräumen sitzen, was die Konzentrationsfähigkeit weiter mindere“, schreibt der Kölner Stadt-Anzeiger (KSTA) http://www.ksta.de.



Der Rhein-Sieg-Kreis teilte nun mit, dass rund 3,3 Millionen Euro für Mittagessen in Ganztagsschulen bereitgestellt würden. Die Gelderstammen aus dem Landefons „Kein Kind ohne Mahlzeit“ und ist für rund 16.500 bedürftige Kinder im Regierungsbezirk Köln bestimmt. Am 14. September 2007 hatte das Kabinett von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) beschlossen, Kinder aus einkommensschwachen Familien künftig mit einem Zuschuss bei den Kosten für das Mittagessen in der Ganztagsschule zu versehen. Der Fonds umfasst in diesem und im kommenden Schuljahr jeweils pro Schuljahr eine Summe von zehn Millionen Euro, mit der die Kommunen bei ihrer Aufgabe, ein Mittagessen für Schülerinnen und Schüler anzubieten, unterstützt werden, so Partner für Schule NRW http://www.partnerfuerschule.nrw.de.

Mit Hilfe eines unbürokratischen Verfahrens könnten damit bis zu 50.000 Kinder vom Land finanzielle Hilfe erhalten. Die Kosten für ein Mittagessen von durchschnittlich 2,50 Euro werden dann durch den Landesanteil um einen Euro reduziert. Voraussetzung für die Gewährung des Landesanteils ist allerdings, dass die Kommunen als Schulträger ihrerseits einen Anteil von durchschnittlich 50 Cent pro Mahlzeit als Eigenanstrengung übernehmen.

Deutschland – das Land mit den dicken Kindern und Erwachsenen auf der einen Seite, und mit den Kindern ohne warmes Mahlzeit auf der anderen Seite. Marie Theres Kroetz-Relin http://www.marie-theres.com äußerte sich gegenüber dem Online-Magazin Neue Nachricht http://www.neue-nachricht.de empört: „Trotz guter Konjunktur bekommen in dieser Gesellschaft nur die Armen ihr Fett ab. Denn neben den Kindern mit den knurrenden Mägen gibt es ja auch noch die, welche keine anständige Mahlzeit mehr zu Hause bekommen und die sich dann mit Pommes und Pizza durchfuttern oder apathisch vor der Glotze oder dem Gameboy hocken. Vielleicht setzt die Familienministerin die falschen Prioritäten, wenn Kinderbetreuungsplätze und Elterngeld für gut verdienende Akademikerinnen gesponsert werden und die schon seit Jahren geforderte verbindliche dritte Stunde Sport für Schulkinder immer noch nicht eingeführt wurde.“

Und auch Ulrich Overdiek, Inhaber des auf gesunde Ernährung spezialisierten Wellfood-Anbieters Vivamangiare http://www.vivamangiare.de in Köln, weiß: „Aus dicken Kindern werden meist auch dicke Erwachsene. Das Problem des Übergewichts bei den Kleinsten und bei den Jugendlichen muss endlich angegangen werden. Andererseits ist es natürlich auch ein Skandal, wenn manche Eltern kaum das nötige Kleingeld für ein warmes Essen in der Ganztagsschule aufbringen können. Hoffentlich werden die vom Land NRW bewilligten Gelder langfristig vergeben. Und hoffentlich auch unbürokratisch und ohne demütigende Bloßstellungen der Eltern, die sich den ganzen Betrag von 2,50 Euro nicht leisten können.“

Von Ansgar Lange

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