(openPR) Ölpreis adé - Erdwärme auf dem Vormarsch
Der jüngste neuerliche Anstieg des Ölpreises droht erstmals seit Einführung des Euros die Konjunktur der Euro-Zone zu bremsen. Zwar gab der Preis seit dem letzten Anstieg schon wieder etwas nach, davon spürt der Verbraucher aber nichts, da die Kraftstoffpreise erneut und zum Teil unproportional angehoben werden. Eine Warnung äußerte Véronique Riches-Flores von der Société Générale: "Der aktuelle Ölpreisanstieg könnte schwerer zu verkraften sein als früher." Nach ihrer Rechnung kostet Öl derzeit 45 Prozent mehr als vor einem Jahr, das nominale Weltwachstum stieg aber nur um 13 Prozent im zweiten Quartal 2007. Für den privaten Konsum ist dies tödlich, bedeutet es doch im Endeffekt einen Nettoeinkommensverlust, auch wenn sich dieser nicht in absoluten Zahlen ausdrücken lässt. So steigen inzwischen die Sorgen der Experten, dass der hohe Ölpreis das Wachstum bremsen könnte. Andererseits verlangen Öl fördernde Länder einen höheren Preis, wenn der Dollar nachgibt, was angesichts der Stärke des Euro kaum zu verhindern sein wird.
Zukunftsperspektiven...
Vor diesem Hintergrund ist auch von einem Anstieg des Gaspreises um mindestens 8,8 Prozentauszugehen. Da erscheint das Umsteigen auf alternativen Energie als der sinnvollste Ausweg. Schon gehen in Mitteleuropa die ersten Erdwärmekraftwerke ans Netz, und Energieversorger und Systemanbieter entwickeln futuristische Konzepte zur Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen und Energiepreisen. Beispielsweise sollen Brennstoffzellen zukünftig gleichzeitig den Strom- und Heizenergiebedarf eines Privathauses decken und auch noch Wasserstoff zum Betrieb des eigenen PKWs produzieren. Was heute wie Science fiction anmutet, könnte morgen eine Energiewende von historischer Bedeutung einleiten. Davon hat allerdings der Verbraucher nichts, der heute unter unkontrollierbar steigenden Energiekosten leidet.
...und realisierbare Alternativen
Im Gegensatz dazu ist die Nutzung von Erdwärme eine zwar sehr neue, aber bereits ausgereifte, störfallfreie und wirtschaftliche Technologie. So führt die seit vielen Jahren im Bereich Hausbau profilierte FIBAV-Unternehmensgruppe die Montage von Erdwärmeanlagen durch, ebenso wie die Bohrung in bis zu 100 m Tiefe. Hierzu verfügt die FIBAV-Gruppe über zwei eigene modernste Bohrgeräte, die gegenüber den sonst eingesetzten Brunnenbohrgeräten entscheidende Vorteile haben. Sie bohren problemlos durch massiven Fels und zeichnen sich neben störungsarmem Betrieb durch eine hohe Bohrgeschwindigkeit aus. Daher werden diese Bohrgeräte, die gerade in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift „Baumaschinendienst“ vorgestellt wurden, auch von anderen Unternehmen gerne eingesetzt. Dazu gehört etwa der führende Heiz- und Um-welttechnik-Anbieter Vaillant Deutschland GmbH & Co KG.
Für ein Einfamilienhaus ist ab einem Einstiegspreis von ca. 14. 700 Euro eine komplette Erdwärmeanlage einschließlich Bohrung, Wärmepumpe, Installationsarbeiten und Fußbodenheizung durchaus erschwinglich. Auch schon errichtete Häuser und selbst Altbauten können auf Erdwärme nachgerüstet werden. Neubau wie Nachrüstung von Häusern mit energiesparenden Energien werden in vielen Fällen von der öffentlichen Hand gefördert.
Welche Fördermittel gibt es?
Grundsätzlich bieten die KfW-Bank, Bund, Länder und Kommunen sehr unterschiedliche Fördermöglichkeiten. Diese sind vom Wohnort und Art und Umfang der Wärmedämm- und Modernisierungsarbeiten abhängig. Grundsätzlich gilt: Je umweltfreundlicher die Heizung und je umfassender die Maßnahmen zur CO2 - Minderung, desto mehr finanzielle Zuwendungen fließen von Bund, Ländern, Kommunen und Energieversorgern in die neue Anlage. Die KfW-Bank gewährt zinsbegünstigte Darlehen oder auch Zuschüsse zur Finanzierung ökologischer Bauprojekte und CO2-sparender Energiesysteme. Beim Neubau können so bis zu 100 % der Investitionskosten für die Heiztechnik finanziert werden. Im Rahmen einer Herbstaktion bietet die FIBAV bis Ende November 2007 ein umfangreiches Paket an eigenen Fördermaßnahmen an, u.a. eine um 30% vergünstigte Erdwärmeanlage und ein kostenloses Multimediapaket.
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