(openPR) P4M und MSU Consulting bringen Licht in dunkle Vertriebskanäle
München, im November 2007 - P4M – Die InternetAgenten und MSU Consulting bündeln ihre Kompetenzen, um gegen den blühenden Schwarz- und Graumarkt online wie offline vorzugehen. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Hersteller und Verbraucher noch effektiver als bisher zu schützen. Rund 15 Millionen Euro kostet der Graumarkthandel im Durchschnitt den einzelnen deutschen Produzenten pro Jahr, wie eine Studie des Hamburger Unternehmens MSU Consulting ergab. Verbraucher leben gefährlich – denn graue oder schwarze Waren erfüllen häufig nicht die deutschen Sicherheitsvorschriften.
Das Internet lockt tagtäglich mit allerlei Schnäppchen. Häufig sind diese Produkte nur deshalb so günstig, weil sie die vom Hersteller gesicherten Vertriebswege längst verlassen haben. Parallel-, Quer- und Re-Importe sind hier an der Tagesordnung. Problematisch wird es dann, wenn der Verbraucher – meist unwissentlich – diese so genannte graue Ware erwirbt. Der Schaden bewegt sich auf einer Skala von ärgerlich bis gefährlich. „Uns sind außerdem Fälle bekannt, bei denen deutsche Verbraucher ihre neue Digitalkamera ausschließlich mit spanischer Bedienungsanleitung erhalten und damit natürlich überfordert sind“, erläutert Dr. Nicolas Nasner von MSU Consulting. Zertifikate und Garantien fehlen, die mitgelieferten Netzteile sind meist nicht für die heimische Stromspannung geeignet.
Mischen Graumarkthändler ihre Ware mit gefälschten Teilen, kann das sogar lebensgefährlich werden. Erst im Juli sorgte ein explodierender Handyakku, vermutlich eine billige Fälschung aus China, für ein Todesopfer. „Deswegen empfehlen wir Verbrauchern dringend, auch im Internet ausschließlich über autorisierte Händler zu kaufen. Die meisten Hersteller veröffentlichen diese extra zertifizierten Händler auf ihrer Homepage“, so Wolfgang Greipl, Geschäftsführer von P4M, „Unternehmen können aber noch mehr tun. Sie sollten sicherstellen, dass sie ihr Produkt im Blick behalten bis es den Endkunden erreicht hat“. Betroffen sind Produkte aus fast allen Branchen: Luxusartikel wie hochwertige Armbanduhren und Kosmetika werden ebenso grau gehandelt wie Produkte der Unterhaltungselektronik. Auch Autoersatzteile, Kugellager und Markenmöbel sind ins Visier der Graumarkthändler gekommen.
P4M jagt bereits seit 2000 erfolgreich Schwarze Schafe im Netz, deckt für ihre Kunden Grau- und Schwarzmarkthändler auf und identifiziert die für den Hersteller vertrauenswürdigen Handelspartner. Im stationären Handel hingegen engagiert sich MSU Consulting seit fünf Jahren für sichere Vertriebswege und entwickelt effiziente Vertriebsschutzkonzepte. MSU Consulting setzt dabei auf Multi-Channel-Vertriebs-Strategien sowie ein sauber abgestimmtes Preis- und Konditionensystem. Die neu geschaffene Verbindung zwischen München und Hamburg ermöglicht erstmals eine ganzheitliche Vorgehensweise: P4M und MSU Consulting können das gesamte Vertriebsnetz jedes Kunden im Internet und zeitgleich im stationären Handel effektiv schützen. Letztlich kommt ein Vertriebsnetz, das online wie offline sicher ist, Herstellern und Verbrauchern zugute.
Hintergrundinformationen:
Der Graue Markt bezeichnet einen Fluss von Gütern über Vertriebswege, die nicht vom Hersteller oder Produzenten autorisiert sind. Egal ob international in Form von Parallel-, Quer- oder Re-Importen oder aber zwischen Vertriebskanälen. Anders als auf dem Schwarzmarkt sind Güter vom Grauen Markt nicht illegal. Sie werden außerhalb des normalen Distributionsweges von Firmen, die keine Beziehung zum Produzenten des Artikels haben, verkauft. Sofern es sich um Markenwaren handelt, kann die Grenze zum Schwarzmarkt allerdings auch überschritten sein, obwohl es sich durchaus um "echte" Ware handelt. Unter einem Schwarzmarkt versteht man ganz allgemein einen illegalen Markt.
Quelle: www.wikipedia.de / MSU Consulting
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