(openPR) P4M ernennt den Betreiber der Seite magolino.de zum „Schwarzen Schaf“ des Monats Juni
München, 30. Juni 2008. Mit Werbe-E-Mails, in denen attraktive Gewinne versprochen werden, lockt die Firma Magolino, ein Anbieter digitaler Magazine, ahnungslose User in eine Abo-Falle: Anstatt der in Aussicht gestellten Gewinne erhalten die User eine Rechnung für ein abgeschlossenes Abonnement. Diese dreiste Methode veranlasste die InternetAgenten von P4M, dem Betreiber der Seite magolino.de den Negativ-Preis „Das Schwarze Schaf“ für den Monat Juni zu verleihen.
In diesem Monat erhielten die InternetAgenten von P4M zahlreiche Meldungen von Verbrauchern, die auf die Masche der Firma Magolino hereingefallen sind. Den Schilderungen der betroffenen User zufolge, erhielten sie Werbe-E-Mails dieses Online-Anbieters, in denen ihnen ein Gewinn versprochen wurde. Dafür brauchten sie lediglich den entsprechenden Link in der E-Mail anzuklicken. Dass man durch einen einzigen Klick jedoch ein Jahres-Abonnement für knapp 90 Euro abschließt, erfährt man erst, wenn man das Kleingedruckte am Ende der Mail liest. Doch dann ist es meistens schon zu spät. In den gemeldeten Fällen erhielten die Nutzer anstelle des Gewinns eine Rechnung. In den Teilnahmebedingungen ist zwar die Rede von einem Widerrufsrecht, jedoch ist es kaum möglich, die angegebene Frist von 14 Tagen einzuhalten, da das Unternehmen den Meldungen zufolge Mails und Rechnungen erst nach diesem Zeitraum verschickt.
Da die Betroffenen zuvor in keinem Geschäftsverhältnis zu Magolino standen, stellt sich die Frage, wie die Firma an ihre E-Mailadressen gelangt ist. Möglich wäre, dass Magolino die Adressen von „Partnerfirmen“ erwirbt, die Gewinnspiele veranstalten und die persönlichen Daten der Teilnehmer für Werbezwecke speichern. Da sich die User gegenüber Magolino nicht einverstanden erklärt haben, Werbung zu erhalten, stellen diese Werbe-E-Mails eine unzumutbare Belästigung dar. Zudem handelt es sich anscheinend auch um irreführende Werbung, da aus den E-Mails nicht eindeutig hervorgeht, was genau beworben wird.
„Wir erhalten jeden Monat zahlreiche Meldungen verärgerter Internetnutzer, die unwissentlich in eine Abo-Falle geraten sind. Wer, wie in diesem Fall, eine Werbe-E-Mail erhält und den Absender nicht kennt, sollte sofort skeptisch sein und die E-Mail im Zweifel besser gleich löschen“, rät Hubert Neuner, einer der beiden P4M-Geschäftsführer.
Über die Initiative „Das Schwarze Schaf“:
Um auf unlauteren Handel im Internet und die kriminellen Methoden von Internetbetrügern aufmerksam zu machen und Verbraucher vor den dreistesten Betrügern und Betrugsmaschen im Internet zu warnen, haben die InternetAgenten von P4M im April 2006 die Initiative „Das Schwarze Schaf“ ins Leben gerufen. Seitdem zeichnen die P4M-InternetAgenten monatlich die dreistesten Rechtsverletzungen im Internet mit dem Negativ-Preis „Das Schwarze Schaf“ aus. Dazu wählt P4M aus allen gemeldeten Fällen von Verbrauchern und Firmen den frechsten Fall aus und ernennt ihn zum „Monatsschaf“. Einmal jährlich ernennt dann eine Jury namhafter Vertreter aus Politik und Wirtschaft aus allen „Monatsschafen“ ein „Jahresschaf“. Veröffentlicht werden die Schwarzen Schafe auf der Homepage www.das-schwarze-schaf.com.
Verbraucher und Unternehmen können P4M ihre persönlichen Schwarzen Schafe per Fax unter der Nummer + 49 (0) 89 / 79 07 8-333 oder per E-Mail an die Adresse












