(openPR) P4M entwickelt Tools zur Analyse und Abbildung von Kaufentscheidungsprozessen im Internet
München, 11. März 2008. Das Einkaufen im Internet wird immer beliebter und der direkte Erfahrungsaustausch unter den Usern nimmt ständig zu. Für Unternehmen wird daher auch gezieltes Product Image Monitoring immer wichtiger. In einer kürzlich durchgeführten Marktstudie für Hersteller von Weißer Ware haben die InternetAgenten von P4M die starke Beeinflussung von User-Meinungen auf die Kaufentscheidungen von Verbrauchern aufgezeigt und daraus entsprechende Handlungsempfehlungen für Unternehmen abgeleitet.
Wie die Studie von P4M und auch die alltägliche Arbeit der InternetAgenten zeigen, orientieren sich immer mehr Verbraucher beim Online-Shopping an den Empfehlungen anderer Verbraucher. Dabei hat die Studie unter anderem ergeben, dass bei Produktbewertungen nicht der Preis, sondern Aspekte wie Qualität, Funktionalität und Service im Vordergrund der Erfahrungsberichte stehen. Der Preis wurde lediglich in 23 Prozent der Fälle thematisiert. Wie wichtig das Internet als Informationsquelle zur Vorbereitung von Kaufentscheidungen ist, geht auch aus der aktuellen Studie „Online Shoppers 2008“ der European Interactive Advertising Association (EIAA) hervor. Demnach revidierten 40 Prozent der europäischen Online-Shopper ihre Kaufentscheidung, nachdem sie sich im Internet über ein Produkt informiert hatten. Bei Elektronikgeräten sind es sogar 59 Prozent.
„Die Macht von Kundenmeinungen im Web 2.0 sollte man nicht unterschätzen. Auf zahlreichen Plattformen diskutieren User tagtäglich über einzelne Produkte, Marken und Dienstleistungsangebote und können damit das Image der jeweiligen Marke oder Dienstleistung entscheidend beeinflussen“, weiß Vera Mund, Social Content Specialist bei P4M – Die InternetAgenten. „Dabei informieren sich User ganz gezielt, indem sie Erfahrungen anderer Verbraucher einfach und schnell im Internet abrufen. Sind die Kunden zufrieden, sind ihre Empfehlungen quasi kostenlose Werbung für ein Unternehmen. Doch wird vom Kauf eines Produktes abgeraten oder es sogar regelrecht schlecht gemacht, kann dies direkte Auswirkungen auf Absatzzahlen und den Ruf des Herstellers haben“, so Mund weiter.
Damit Unternehmen einen genauen Überblick darüber erhalten, wie ihre Produkte im Internet bewertet werden und welche Informationen für Kaufentscheidungen ausschlaggebend sind, analysieren die InternetAgenten von P4M die Kaufentscheidungsprozesse, die auf Verbrauchermeinungen im Internet zurückzuführen sind. Für die Analyse hat P4M unter anderem die Tools „Kaufentscheidung 2.0“ und „Virtueller Marktanteil“ entwickelt. Mithilfe der „Kaufentscheidung 2.0“ messen die InternetAgenten, ob ein Produkt auf Basis von Verbrauchermeinungen eher gekauft oder aber nicht gekauft wird. Zudem prüfen sie auch, wo die Kaufhemmnisse und Kaufanreize liegen. Mit dem Tool „Virtueller Marktanteil“ misst P4M die Internetdiskussion zu einem bestimmten Produkt und vergleicht sie mit der von Konkurrenzprodukten. Neben schlechten Bewertungen wirken sich auch gar keine Beurteilungen negativ auf den Absatz aus, da die Verbraucher keine Orientierungsmöglichkeit und somit keinen Kaufanreiz haben. Im Anschluss an ihre umfangreiche Evaluation bereiten die InternetAgenten die Ergebnisse auf und geben den jeweiligen Unternehmen entsprechende Handlungsempfehlungen.




