(openPR) Der Verkauf von Pflegeimmobilien scheitert immer wieder an der Informationspolitik der Betreiber
Frankfurt, 05. November 2007 – Immer noch sind Investoren auf der Jagd nach Pflegeimmobilien und bereit, dafür auch hohe Preise zu zahlen. Doch nicht selten kommt es vor und während des Transaktionsprozesses zu ungeahnten Schwierigkeiten. Immer wieder erlebt Thomas Lindner, Senior Consultant Investment bei der Dr. Lübke GmbH, dass Betreiber den Veräußerungsprozess durch mangelnde Kooperationsbereitschaft beeinträchtigen. „Sie fürchten, dass vertrauliche Informationen in die falschen Hände geraten und blockieren deshalb den Informationsaustausch.“ Er rät Eigentümern deshalb, sich im Vorfeld detailliert über den Markt und seine Akteure zu informieren.
„Für den Investor steht und fällt der Erfolg einer Transaktion letztlich mit dem Betreiber“, so Lindner. Schließlich erwirbt ein Finanzinvestor in erster Linie den Mietvertrag mit dem Pflegedienstleister und erst zweitrangig das Gebäude. Um dessen Bonität und Erfolgsaussichten bereits im Vorfeld abschätzen zu können, benötigen potenzielle Käufer detaillierte Daten über den Mieter.
„Ich erlebe jedoch immer wieder, dass Transaktionen an der mangelnden Kooperationsbereitschaft der Betreiber scheitern“, berichtet Lindner. Oft würden sie Informationen nur sehr spärlich preisgeben oder sogar komplett verweigern. „Am schwierigsten ist es, wenn es sich nicht um eine Transaktion handelt, bei der der Verkäufer auch gleichzeitig Betreiber ist, sondern die Immobilie von einem Dritten, z.B. einem Projektentwickler oder einem privaten Eigentümer, zum Verkauf angeboten wird.“ Der Grund: Die Pflegedienstleister haben Angst, dass vertrauliche Unternehmens- und Vertriebsdaten in die Öffentlichkeit gelangen und im schlimmsten Fall sogar der Konkurrenz in die Hände fallen könnten.
Als Folge wird die Transaktion unnötig in die Länge gezogen oder scheitert im schlimmsten Fall ganz. „Für einen erfolgreichen Verkauf lässt es sich jedoch nicht vermeiden, wichtige Kennzahlen nach außen zu kommunizieren.“
Vertrauliche Informationen nur an ausgewählte Adressen
Laut Lindner besteht die einzige Lösung darin, Daten nur an ausgewählte Investoren zu geben. „Um jedoch einschätzen zu können, wie ernst die Kaufabsichten eines Interessenten sind und wie diskret dieser mit vertraulichen Informationen umgeht, muss man den Markt und seine Akteure genau kennen.“
Um den Verkaufsprozess außerdem zu beschleunigen, sollten Betreiber bzw. Verkäufer alle Daten, die Interessenten in der Regel zur Einsicht fordern, bereits im Vorfeld aufbereiten. „Dadurch lassen sich Transaktionen im optimalen Fall innerhalb von sechs bis acht Wochen abwickeln.“
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