(openPR) Lüneburg 01.November 2007 Unbefriedigende US-Bestandsdaten und die Nachricht, dass die US-Wirtschaft im dritten Quartal stärker gewachsen ist als erwartet, katapultierten die Preise gestern auf neue Rekordstände. Rohöl hat mittlerweile die Marke von 96 Dollar pro Barrel erreicht. Gasöl nähert sich einem Wert von 800 Dollar pro Tonne. Und Heizöl in Deutschland hat ebenfalls alle bisherigen Preisspitzen hinter sich gelassen. Die Preisrallye wütet mit unverminderter Härte. Ein Ende ist nicht in Sicht. Ein vorläufiges Ende wird aber kommen. Spätestens bei 100 Dollar pro Barrel dürften die Sorgen die Gier übersteigen. Dann sollte der Ölpreisblase die Luft ausgehen. Der Dollar hat nach Verkündung einer weiteren Zinssenkung ein neues Rekordtief gegenüber dem Euro erreicht.
Der Abwärtstrend des Dollars ist nicht annähernd so stark wie der Aufwärtstrend der Ölpreise. Seit Januar hat der Rohölpreis um 86 Prozent zugelegt. Der Dollar verlor 11 Prozent. Sie Stärke des Ölpreisanstiegs wird die Wirtschaft kaum unbeschadet überstehen. Die Inflationsdaten lassen bereits Unruhe aufkommen. Zwar haben die Industrienationen ihre Ölabhängigkeit in den vergangenen Dekaden deutlich reduziert, so dass eine stetige Teuerung verkraftet werden kann. Unter Volkswirten wird ein Ölpreisanstieg von 30 Prozent als schadfrei verkraftbar gehandelt. Die aktuellen Zahlen sprengen aber einen als hinnehmbar definierten Rahmen bei weitem. Daher wird ein Stimmungswandel an den Börsen nicht ausbleiben.
Momentan ist von einem Stimmungswandel aber nichts zu erkennen. Die Rallye wird in erster Linie von charttechnischen Motiven getragen. Der Trend ist das stärkste Argument für weiter steigende Preise. Aber auch fundamental werden die Bullen derzeit gut bedient. Zu den politischen Unruheherden Türkei-Irak, Iran-USA, Nigeria und in deutlich schwächerer Form auch Russland-EU/USA kommt die unerwartete Stärke der US-Wirtschaft. Letztere wird allerdings eher kurzfristig als bullischer Faktor zu werten sein. Über den Zustand der US-Wirtschaft wird viel Widersprüchliches berichtet. Es ist gut möglich, dass sich die Bären in Kürze dieses Arguments bedienen werden.
Schließlich sind da noch die reinen Versorgungsdaten dargestellt u.a. in der Bevorratung. Sie ist schlechter als in den letzten zwei Jahren. Damit ist sie aber nicht wirklich schlecht. Denn im genannten Zeitraum waren die Vorratslager besonders gut gefüllt. Der Vergleich ist also irreführend. Die langjährige Betrachtung zeigt, dass die aktuelle Bevorratung durchschnittliches Niveau hat. Davon ließen sich die Börsianer gestern nicht leiten. Sie griffen die Zahlen aus den Wochenstatistiken von DOE (Department of Energy) und API (American Petroleum Institute) auf und interpretierten diese besonders negativ. Gemeldet wurde Folgendes:
Rohöl: -3,9 Mio. Barrel (DOE) bzw. -3,3 Mio. Barrel (API)
Heizöl und Diesel: +0,8 Mio. Barrel (DOE) bzw. +3,1 Mio. Barrel (API)
Benzin: +1,3 Mio. Barrel (DOE) bzw. -0,8 Mio. Barrel (API)
In Summe ergibt sich ein Abbau von 1,8 (DOE) bzw. 1,0 (API) Mio. Barrel. Die US-Importe sind geringer als in der Vorwoche und im Vorjahr. Die Raffinerieverfügbarkeit ist erneut gesunken. Sie beträgt nur 86 Prozent. Insbesondere die Raffinerien sind ein preistreibender Faktor mit langfristiger Wirkung.
Dem Verbraucher bietet sich angesichts des Preistrends derzeit eine betrübliche Kaufsituation. Sie wird sich bessern. Aber keiner weiß wann und wie deutlich. Deutlich verbessern kann man in den meisten Fällen aber den Verbrauch. Einsparungen von 20 bis 30 Prozent sind allein durch die Investition in einen neuen Heizkessel möglich. Die Bundesregierung bietet hierzu einen interessanten Anreiz. Sie unterstützt die Maßnahme mit einem Bonus von 750 Euro. Ein neuer Brennwertkessel in Kombination mit einer thermischen Solaranlage wird mit einem Investitionszuschuss von über zehn Prozent gefördert. Das Programm ist bis Juni 2008 befristet. Anträge können nach Fertigstellung der Investition online beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle über www.bafa.de gestellt werden.
Die Preisentwicklung heute Morgen bietet Anlass, sich umgehend um eine solche Maßnahme zu kümmern. Gasöl erreicht mit 793,50 $ pro Tonne einen neuen Spitzenwert.
Unsere Heizölpreise haben in vielen Regionen ein historisches Hoch erreicht. Der Dollarabgang ist zu schwach, um ausreichend gegen den Ölpreisanstieg zu halten. Heizkosten zu senken, wird zu einer Herausforderung, die Engagement verlangt, Engagement in Form von Investition in eine energiesparende Heizungsanlage und in Form von ständiger Verfolgung der Preisentwicklung. Bei der Investition hilft die Bundesregierung. Bei der Preisverfolgung hilft esyoil mit seinen automatischen Instrumenten Preisaktion und vor allen Dingen Tiefpreissystem.
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Die esyoil GmbH wurde 2002 gegründet und hat ihren Firmensitz in Lüneburg.
Strategisch ist das Unternehmen auf die Digitalisierung des Heizölmarktes mit den Zielen der Preisreduzierung, Effizienzsteigerung und Vermeidung von Verschwendung ausgerichtet.
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Mit seinen regionalen Handelspartnern verhandelt esyoil feste, kundenfreundliche Margen. Diese werden unabhängig von spontanen Marktturbulenzen auf die aktuellen Börsennotierungen aufgeschlagen und ergeben so einen fairen Heizölpreis für den Verbraucher. So kann der Verbraucher durch die regelmäßige Beobachtung der Heizölpreise und eine langfristige Versorgungsplanung seine Heizölkosten deutlich senken.
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