(openPR) Lüneburg 25.09.2007 - Der Aufwärtstrend der Ölpreise ist intakt. Aber der zügellose Drang zu neuen Höhen ist abgerissen. Wenn sich die fundamentalen Umstände nun nicht verschlechtern, ist die Chance groß, dass sich ein spürbarer Preisrückgang einstellt. Darauf zu spekulieren, dass dieser der Anfang des erwarteten winterlichen Abwärtstrends sei, wäre aber verfrüht. Noch drohen Hurrikane oder Schlaglöcher auf geopolitischem Parkett den Preisrückgang aufzuhalten. Passend zum Ölpreis dreht der Dollar ebenfalls die Richtung. Er steigt. Aber auch sein Trend gilt vorerst als intakt.
Dem starken Ölpreisanstieg in diesem Jahr liegen gewichtige fundamentale Argumente zu Grunde. Den letzten Schliff zum Erreichen der Preisrekorde haben aber charttechnische Motive gegeben. Der Trend befeuerte sich zuletzt selbst. Diese Situation kann sich im Zenit der Bewegung schnell umkehren. Das Erkennen der Übertreibung löst bei Spekulanten häufig Fluchtreflexe aus und führt zu einem rasanten Abgang der Preise. Der Zenit der Bewegung ist einstweilen erreicht. Die Frage der Flucht wird in den kommenden Tagen beantwortet. Die viel zitierten Rekordpreise müssen übrigens relativiert werden. Sie sind zwar nominell gültig. Ihr Wert ist hingegen nicht auf Rekordniveau. Der um Inflationseffekte bereinigte Rohölpreis betrug Anfang der 1980er Jahre 109 Dollar in der Spitze. Zuletzt wurde für US-Rohöl an der New Yorker Börse ein Höchstwert von 84 Dollar bezahlt. Aktuell kostet das Barrel 80,50 Dollar.
Der Preisauftrieb kam in den letzten Wochen in erster Linie vom Gasöl und Heizöl. Die streng bullische Einstellung der Spekulanten sammelte sich in diesen Produkten. Es wurden absolute Höchststände beim Überhang von Kontrakten auf steigende Preise registriert. Bei Rohöl hielt sich der Nettoüberhang auf mittlerem Niveau. Diese Beobachtung lässt den Schluss zu, dass die Erwartung einer hohen Winternachfrage nach Brennstoff und die latent unzureichende Raffinerieverfügbarkeit der USA Triebfedern für die Bullen sind. Dass die US-Brennstofflager geringer gefüllt sind als im Vorjahr, unterstützt ihre Position. Der Umkehrschluss der Zusammenhänge lässt erahnen, dass ein eventueller Abwärtstrend der Preise erst nach dem kalendarischen Wintereintritt und bei Ausbleiben hoher Kälte eintreten kann.
Die Tatsache, dass die US-Heizöllager geringer befüllt sind als im Vorjahr verdient etwas Aufmerksamkeit. Bei genauer Betrachtung der Vorratslage wäre es korrekter zu konstatieren, dass die Lager im letzten Jahr besonders voll waren. Denn in den Vorjahren war der Füllgrad ungefähr auf dem aktuellen Niveau oder etwas tiefer. Diese Beschreibung erklärt besser, warum der Ölpreis im letzten Winter so stark fiel. Lagerbestände und Temperaturen waren überdurchschnittlich hoch. Das bot ein überdurchschnittliches Abwärtspotential der Preise. Aus dieser Sicht birgt der derzeit zum Zweck der Preissteigerung zitierte Heizölvorrat der USA keine ernsthafte Gefahr, weder für die Versorgung noch für die Preisentwicklung. Die Gefährdung erhöhte sich bei ungünstiger Hurrikanlage oder bei extremer Temperaturlage. In diesen Fällen könnte es tatsächlich zu Engpässen kommen. Dazu könnten die mittlerweile reduzierten Vorräte in den deutschen Verbrauchertanks beitragen. Ihr Gesamtvorrat ist annähernd mit dem Vorrat in den öffentlichen US-Heizöllagern vergleichbar.
Überdurchschnittlich kalte Winter sind nach den jüngsten Erfahrungen blasse Theorie, was natürlich nicht ausschließt, dass sie eintreten. Bei einem durchschnittlichen Temperaturverlauf dürfte einem Preisrückgang im Winter nichts im Wege stehen. An die Ausprägung des Rückgangs sollten aber keine mit dem Vorjahr vergleichbare Erwartung gestellt werden. Und auch der Eintrittszeitpunkt wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach verspäten. Für den Winter 2002/2003 datierte er auf Februar 2003.
Heute Morgen ist der Gasölpreis auf unter 700 $ pro Tonne gesunken. Das ist ein verheißungsvolles Zeichen für den weiteren kurzfristigen Verlauf.
Unsere Heizölpreise geben nach. Sie folgen damit dem Weltmarkt. Die Chance für mehr Rückgang ist momentan gegeben. Gleichwohl rechnen wir noch nicht mit dem erwarteten Wintereinbruch der Preise. Aktuell sehen wir eher eine kurze Korrektur des hohen Niveaus. Das ist im Vergleich zum Weltmarkt übrigens moderat, weil der schwache Dollar für erhebliche Entlastung sorgt.
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