(openPR) Das 1. ZukunftsForum Personal vom 11. bis 12. Oktober 2007 in München wird als Gründungskongress in die Geschichte der deutschen Personalprofession eingehen. Noch am Abend gaben die Veranstalter und Repräsentanten der Personalorganisationen Goinger Kreis, Karl-Heinz Stroh (Vorstand Personal, DB Netz AG), der Initiative „Wege zur Selbst-GmbH“ e.V., Thomas Sattelberger (Vorstand Personal, Deutsche Telekom AG) und des Münchener Bildungsforums, Heinz Oesterle (Siemens AG) die Gründung der „Initiative für fortschrittliche Personalarbeit“ bekannt. Viertes Gründungsmitglied ist „Der Arbeitskreis Personal Marketing“ (dapm), vertreten durch seinen Vorstandssprecher Oliver Maassen (UniCreditGroup). Die Gründer wollen mit ihrer Initiative die strategische Ausrichtung der Personalfunktion künftig im Verbund vorantreiben und sich als Experten für das System Arbeit in wirtschaftspolitischen Debatten Gehör verschaffen.
Mit rund 350 Teilnehmenden haben die Veranstalter den zweitgrößten Personaler-Kongress in Deutschland in eigener Regie durchgeführt. Das mit namhaften Wirtschaftsvertretern gespickte Programm machte klar, worin die Veranstalter die Aufgaben der neuen Organisation sehen: Die Initiative will deutlich machen, welche Herausforderungen sich für Unternehmen, Personalfunktionen und Individuen aus den Bedingungen des Marktes ergeben und was jedes Mitglied der Gesellschaft leisten kann und muss, um im internationalen Vergleich beschäftigungsfähig zu sein. Der Kongress ging deutlich über das Thema „Personal“ hinaus und fokussierte sich auf das „System Arbeit“. Zu den Gastrednern gehörten u.a. der Finanzvorstand der Allianz, Dr. Paul Achleitner, der CEO von Arcandor (vormals KarstadtQuelle),
Dr. Thomas Middelhoff und der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Prof. Dr. Norbert Walter. Er sagte: „Globalisierung ist wie Schwerkraft. Es hat keinen Sinn sie zu ignorieren. Aber es ist sinnvoll darauf zu achten, dass der Stein einem nicht auf den Fuß fällt“. Diese Sicht dürfe jedoch nicht als Einbahnstraße verstanden werden, so der Tenor der Veranstaltung. Nicht allein die Arbeitnehmer, auch die Unternehmensleiter müssten dazu lernen. Die deutsche Personalarbeit habe inzwischen zwar den Anschluss an internationale HR-Standards gefunden, fasste Thomas Sattelberger die Anforderungen an eine neue HR-Organisation zusammen. Die Anforderungen des Geschäfts verlangten aber nicht nur nach neuen HR-Geschäftsmodellen, sondern auch nach „Personalprofis als Marke“ oder wie Karl-Heinz Stroh es formulierte: „Wirksame Personalstrategien setzen couragierte Persönlichkeiten voraus, die bereit sind, für ihren Standpunkt mit ihrem Namen einzustehen.“ Das gilt auch für die neue Initiative – ihre Protagonisten sind dafür der Garant.
München, den 2.11.2007
Heinz Oesterle, Vorsitzender des „Münchener Bildungsforums“
Thomas Sattelberger, Vorsitzender der Initiative „Wege zur Selbst-GmbH“ e.V.
Karl-Heinz Stroh, Vorsitzender des „Goinger Kreises“
Oliver Maassen, Vorstandssprecher des „dapm“










