(openPR) Welches Unternehmen oder welche Führungskraft will sie nicht, die motivierten Mitarbeiter? Schließlich ist es längst kein Geheimnis mehr, dass motivierte Mitarbeiter ein wichtiger Schlüssel zum Unternehmenserfolg sind. Nur, wie motiviert man erfolgreich andere Menschen, in diesem Fall die eigenen Mitarbeiter?
An dieser Stelle treffen wir beispielsweise auf vier unterschiedliche Ansätze.
1. Als Führungskraft ist man nicht für die Motivation seiner Mitarbeiter verantwortlich, denn dies ist neben der fachlichen Qualifikation eine weitere Voraussetzung für das Beschäftigungsverhältnis.
2. Die Führungskraft selbst, übernimmt die Rolle des Motivators.
3. Motivation erreicht man Bonus-Syteme. Das bedeutet schlichtweg, gute Leistungen werden honoriert, z. B. durch finanzielle Prämien.
4. Man besucht Motivationsseminare und hofft, dass die dort erzeugte “Hochstimung“ es schon richten wird.
Was ist nun der richtige Weg?Betrachten wir dazu doch einmal das Wort Motivation. Darin verbirgt sich der Begriff Motiv. Das Motiv ist der Beweggrund, warum wir Menschen Dinge tun. Und dieser Beweggrund fußt in der Regel auf unseren Werten.
Was bedeutet das nun im betrieblichen Zusammenhang? Ein Mitarbeiter eines Unternehmens sollte also ein Motiv haben, warum er oder sie ausgerechnet diese Tätigkeit in genau diesem Unternehmen verrichtet. Will heißen, er oder sie muss ein gewisses Maß an Motivation mitbringen. Das ein Mensch nicht in jedem Umfeld gleichermaßen motiviert ist, steht außer Frage. Nur ist die Motivation nicht vorhanden, sollte sich dieser Mitarbeiter die Frage stellen, ob er oder sie sich nicht besser ein anderes Umfeld sucht. Denn wie viel Sinn macht es, sich jeden Tag aufs Neue zu verbiegen oder sich überwinden zu müssen?
An dieser Stelle sind auch reine Motivationsseminare nur sehr begrenzt wirksam. Wir haben es hier mit Individuen zu tun. Jedes mit seiner eigenen Geschichte, den persönlichen Stärken und Schwächen, und Wertesystemen. Wie sollen diese völlig unterschiedlichen Charaktere auf die gleiche Art und Weise in einem zweitägigen Seminar nachhaltig motiviert werden? Meist erreicht man auf diese Art eine kurzfristige euphorische Stimmung, die jedoch in den meisten Fällen schnell wieder abebbt, sobald der Alltag zurückkehrt.
Wie steht es um die Bonus-Systeme? Finanzielle Anreize wirken, was die Motivation anbelangt nur begrenzt. Grundsätzlich sind Leistung und Belohnung untrennbar miteinander verbunden – das ist auch gut so. Denn wer besser arbeitet, sollte auch mehr bekommen. Aber Motivation ist die Grundvoraussetzung für Leistung und Erfolg. Die kann man nicht lernen. Die bringt man mit.
Wie steht es nun um die Rolle der Führungskraft?
Sicherlich kann es nicht die Aufgabe der Führungskraft sein, jeden einzelnen Mitarbeiter an die Hand zu nehmen, und nach dessen Motivation zu suchen. Und genauso wenig erzeugt Druck das ersehnte Genie – eine bis heute immer noch häufig gelebte Annahme. Der Schlüssel liegt unserer Erfahrung nach darin, dass Mitarbeiter dann motiviert sind und es auch bleiben, wenn es der Führungskraft gelingt, eine Art Erfolgsumgebung zu schaffen. Diese funktioniert in Form einer Sogwirkung anstatt von Druck. Es gilt Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen sich die Mitarbeiter individuell entfalten können.
Das bedeutet, der Mensch ist gefordert, aber nicht überfordert. Er ist akzeptiert, bekommt Verantwortung übertragen, erfährt Anerkennung und Wertschätzung, und begreift, dass er nicht für andere sondern für sich selbst arbeitet. In unserer Arbeit mit Unternehmern und Führungskräften bezeichnen wir dies als Gesunde Führung im Innen und Außen. Nur wenn Arbeit Selbstverwirklichung anstatt Pflicht ist, kann man mit Leichtigkeit kontinuierlich gute Ergebnisse bringen.
Heiko Jensen - Individuelles Coaching & Training
Spiekermannstr. 8
45891 Gelsenkirchen
Tel.: 0209 / 420 35 68
Fax: 0209 / 420 3085
EMail:
Heiko Jensen arbeitet als freiberuflicher Coach und Trainer mit dem Schwerpunkt Gesunde Führung im Innen und Außen. In seinen Seminaren und Coachings unterstützt er vornehmlich Fach- und Führungskräfte dabei, individuell passende Lösungen für ihre Probleme und Konflikte zu entwickeln und diese erfolgreich in den Alltag zu integrieren. Er selbst kann in diesem Zusammenhang auf eine langjährige Erfahrung als leitender Angestellter in Handwerk und Industrie zurückgreifen.










